Skip to main content

Die Covid-Pandemie hat die Welt auf den Kopf gestellt. Eine dauerhafte weltweite Reisebeschränkung wird es jedoch nicht geben. Bereits während des gesamten Zeitraums war eine Einreise in diverse Länder weiterhin möglich. Wenn auch deutlich vermindert zum Normalbetrieb finden sich weiterhin hunderte Flugzeuge über Europas Himmel. Nach dem Abebben dieser verhängnisvollen Grippe-Variante bereiten sich viele vom Tourismus abhängige Südländer bereits wieder auf die Sommersaison vor.

 

Du hast Dich vielleicht gerade erst abgemeldet, hattest es dieses Jahr vor oder hängst gerade in deinem Heimatland fest und machst Dir Sorgen über einen Lebensmittelpunkt wieder steuerpflichtig zu werden?

 

An sich ist es deine Wahl in Deutschland, Österreich oder der Schweiz zu bleiben. Trotz internationaler Reisewarnungen gibt es kein Ausreiseverbot an sich – die Frage ist bloß wo Du einreisen kannst. Das ist im Moment nicht so einfach – aber Möglichkeiten gibt es immer. Und ab spätestens Mitte Juni wird dir halb Europa wieder offen stehen.

Dieser Beitrag geht Stand 17. Mai 2020 auf die aktuellen und bald wieder denkbaren Reisemöglichkeiten ein. Dieser Beitrag ist vor allem für und damit aus Sicht von EU-Bürgern geschrieben und widmet sich deshalb besonders stark den regionalen Möglichkeiten. Eine Evaluierung der Covid-Maßnahmen verschiedener populärer Auswanderungsziele folgt im nächsten Beitrag. Die zugrunde liegenden Daten stammen von der Luftfahrtorganisation IATA und den Erfahrungen der Mitglieder der von mir gegründeten Covid Travellers Group auf Facebook.

Anfangen wollen wir mit den Reiseoptionen, die jetzt Mitte Mai bereits möglich sind. Ab Mitte Juni, wenn unter anderem Deutschland seine internationale Reisewarnung mutmaßlich aufgeben wird, werden auch die meisten EU-Länder wieder ihre Grenzen für andere EU-Staatsbürger öffnen. Einen längeren Sommerurlaub im Schengen-Raum steht also wenig entgegen.

 

Aktuell mögliche Reiseziele

Während der gesamten Corona-Pandemie gab es einige Staaten, die ihre Grenzen nie vollständig geschlossen haben und teilweise auch keine Quarantäne verhängt haben. Sicherlich war man in den letzten Monaten wesentlich flexibler, wenn man wie seit Jahren von Staatenlos.ch empfohlen verschiedene Aufenthaltsgenehmigungen weltweit erlangt hat. Schließlich durften Staatsbürger wie Residents in fast alle Länder noch einreisen als die Grenzen für Ausländer längst geschlossen waren. Nur in einigen Ländern wurde dies irgendwann durch ein komplettes Flugverbot unmöglich gemacht. Zu den offensten Ländern zählen Länder, die nicht nach Nationalität diskriminiert haben. So gab es zwar die ganze Zeit eine gewisse Reisefreiheit innerhalb der EU, aber eben nur für EU-Bürger. Auf diese gehen wir am Ende ein.

 

Mexiko

Mexiko war während der gesamten Pandemie nie geschlossen und bereitet sich bereits wieder auf eine Touristen-Saison ab Anfang Juni vor. In wenigen Tagen soll es dazu eine groß angelegte Kampagne geben. Ab Mitte Juni soll an den Stränden der Riviera Maya, Baja Californias und sämtlichen anderen Gegenden dieses vielfältigen Landes wieder touristischer Normalbetrieb herrschen – wenn die nicht aktuell stark steigenden Zahlen diese Hoffnung zunichte machen.

Lange Zeit war die Einreise nach Mexiko ohne jegliche medizinische Kontrollen möglich. Erst seit April erfolgen umfangreichere medizinische Checks bei Ankunft. Es gibt jedoch keinen Generalverdacht und es gab nie eine verpflichtende Quarantäne. Es gibt jedoch vereinzelte Berichte von in den letzten Monaten abgewiesenen Reisenden, die nach kurzer Zeit in Abschiebehaft den Rückflug antreten mussten. Es ist zu empfehlen einen bestätigten Rückflug und bestätigte Unterkünfte im ausgedruckten Format mitzuführen um diese Problematik zu vermeiden. Mit 180 Tagen Aufenthaltserlaubnis je Einreise muss man sich auch keine große Sorge um eine mögliche Verlängerung machen.

Der Lockdown in Mexiko fällt regional höchst unterschiedlich aus. In einigen Regionen, wo die Zahl der Infizierten klein oder bei Null ist, gibt es fast gar keine Beschränkungen. In den Hotspots des Landes hingegen teils sehr starke Maßnahmen. An der Riviera Maya wurden ab Anfang April die Strände geschlossen und ein Alkoholverkaufsverbot nach 17 Uhr eingeführt, aber erst nach Ostern wurden auch alle Restaurants und Bars komplett dicht gemacht. Wenig später kam eine allgemeine Maskenpflicht. Seit Mai gibt es sogar eine Ausgangssperre nach 19 Uhr. In Cancun und Playa del Carmen sollen die Maßnahmen noch bis Anfang Juni andauern, in weniger stark betroffenen Orten wie Tulum nur bis zum 18 Mai. Einige kleinere Orte haben sich seit April selbst verbarrikadiert – etwa Xcalak an der Grenze zu Belize oder die beliebte Insel Holbox genauso wie viele kleine inländische Gemeinden auf der Yucatan-Halbinsel.

Die geringsten Beschränkungen in Mexiko finden sich in den kleineren Staaten in der Mitte des Landes. Dazu zählen vor allem die Bundesstaaten Colima und Nayarit am Pazifik, die spärlich besiedelten Wüstengebiete von Durango, Zacatecas und Queretaro sowie der Bundesstaat Campeche im Westen der Yucatan-Halbinsel. Aber auch hier gibt es lokale Unterschiede. Auch sind diese aktuell teils schwer zu erreichen da Flüge aus den stärker betroffenen Landesteilen gestoppt wurden und Straßenverbindungen gesperrt sind.

 

Vereinigte Staaten von Amerika

Entgegen vieler Gerüchte ist es weiterhin relativ leicht möglich in die USA einzureisen. Gesperrt sind nur Flüge direkt aus Europa. Wer mindestens 2 Wochen außerhalb der Europäischen Union und UK verbringt, kann grundsätzlich weiterhin in die Vereinigten Staaten ungeachtet der Nationalität einreisen, vorausgesetzt er hat ein ESTA oder Visa. ESTAs werden auch weiterhin relativ schnell online genehmigt, nur Visa sind aktuell schwierig zu bekommen.

Am leichtesten geht dies nach 2 Wochen in Mexiko, da es weiterhin einen regen Austausch von Flügen gibt. Geschlossen ist lediglich die Landgrenze, Flüge finden weiterhin recht regelmäßig statt. Aber auch ein Flug aus anderen lateinamerikanischen Ländern (die meist aber nicht erreichbar sind) oder diversen anderen Ländern der Welt, die sich nicht auf der Liste befinden, ist möglich. US-Airlines haben ein reduziertes, aber bei weitem nicht komplett eingestelltes Flugprogramm.

Natürlich sind die USA das weltweit am stärksten von COVID1984 betroffene Land mit entsprechenden Maßnahmen, aber auch großen regionalen Unterschieden zwischen Stadt und Land und einer demokratischen versus republikanisch gesinnten Politik und Bevölkerungsmehrheit. Die 5 Bundesstaaten Arkansas, Iowa, Nebraska sowie North und South Dakota haben bisher keinerlei Lockdown-Policies erlassen und werden es wahrscheinlich auch nicht mehr.

Viele andere Bundesstaaten haben geltende Stay-Home-Orders bereits Ende April/Anfang Mai fallen gelassen. Dazu gehören zum Beispiel Alabama, Colorado, Georgia, Florida, Texas, South Carolina und einige weitere des Mittleren Westens. Bei 51 verschiedenen Bundesstaaten gibt es zum Glück genug regionale Vielfalt um die passende Örtlichkeit für sich selbst zu finden. Eine verpflichtende Quarantäne bei Einreise gibt es grundsätzlich nicht in den offenen Bundesstaaten.

 

Brasilien

Ähnlich wie die USA hat auch Brasilien seine Grenzen nur für direkte Ankünfte aus Europa und einigen weiteren Krisenregionen geschlossen. Ich selbst bin Ende März mit einem der letzten Transatlantik-Flüge via Dubai eingereist. Wenige Tage später hat Emirates die Verbindung ausgesetzt.

Aktuell kann man jedoch noch immer aus anderen Regionen Lateinamerikas wie etwa aus Mexiko nach Brasilien einreisen. Mit einem Corona-leugnenden Präsidenten ist die lokale Situation wie in Mexiko dank der Föderalität des Landes aber recht unterschiedlich. Stärkere Lockdowns gibt es vor allem in Sao Paolo und Rio de Janeiro. Aktuell ist Brasilien jedoch das vom Virus am stärksten befallene Land und schickt sich an die USA in der Gesamtzahl der Fälle noch zu übertreffen. Eine verpflichtende Quarantäne bei Einreise gibt es aktuell nicht.

 

Belarus

Auch Weissrusslands Grenzen stehen Ausländern weiterhin offen. Seit 2018 ist die Einreise für EU-Bürger für 30 Tage visa-frei. Dies kann man für weitere 30 Tage vor Ort verlängern. Bei Einreise gilt eine verpflichtende 2-wöchige Selbst-Isolation, die anscheinend jedoch nicht sonderlich stark überwacht wird. Die Rede ist von einem Kontrollbesuch pro Tag. Alternativ kann man auf eigene Kosten einen Test am Flughafen in Minsk machen und sich bei einem negativen Testergebnis nach 1-3 Tagen die weitere Quarantäne sparen.

Das seit Jahrzehnten diktatorisch regierte Belarus hat fast keine Beschränkungen des öffentlichen Lebens erlassen. Da ein großer Teil der Bevölkerung angesichts der Nachrichten aus dem Rest der Welt dieser Policy misstraut, ist es aber wesentlich leerer als sonst auf den Straßen. Ein Gesundheitsdesaster, wie bei dieser Policy erwartet, blieb aber bisher aus.

 

Großbritannien

Großbritannien hält trotz starker interner Lockdowns seine Grenzen offen und verhängt aktuell immer noch keine verpflichtende Quarantäne. Diese ist erst – was wenig Sinn ergibt – ab dem 1. Juni bei allen Einreisen geplant. Sonderlich attraktiv ist das Land aber sicherlich wegen der teils extremen lokalen Beschränkungen nicht.

 

Schweden

Für EU-Bürger ist Schweden sicherlich eines der besten Auswege im Moment. Staatenlos.ch ist seit 2. Mai hier und erkundet das Land auf einem Roadtrip. Entgegen typischer Gerüchte sind die Grenzen für sämtliche EU-Bürger auch zu touristischen Zwecken weiterhin geöffnet und waren auch nie geschlossen. Es gibt weiterhin, etwa über Frankfurt, Amsterdam und einige weitere Länder, regelmäßige Flüge nach Stockholm, genauso verkehren weiterhin 1x täglich Fähren aus Kiel und Rostock nach Trelleborg. Man kann also auch mit dem eigenen Fahrzeug anreisen.

Schwedens Regierung hat von einer Lockdown-Politik abgesehen und traut seiner Bevölkerung zu umsichtig zu handeln. Es ist aber nicht so, dass es gar keine Beschränkungen gibt. Größere Veranstaltungen über 50 Personen sind untersagt, höhere Jahrgänge in Schulen und Uni-Studenten werden remote unterrichtet. In Hotels, Restaurants und Bars gibt es Abstandsregeln, ein Gedrängel soll vermieden werden. Fast alles ist aber wie gewohnt geöffnet, nur Restaurants in vor allem in touristischen Gebieten oft eingeschränkt und landesweit generell mit früheren Betriebsschluss abends als normal. Selbst das Skigebiet Riksgränsen im hohen Norden, ich war die letzten 4 Tage vor Ort, ist mit Rekordschnee von immer noch 6m weiterhin für Skifahrer aus der ganzen Welt geöffnet.

 

Kroatien

Kroatien hatte zwar auch einen Lockdown, ist mittlerweile aber bereits wieder offen für touristische Zwecke wie aktuell bestätigt wurde. Das beliebte Touristen-Land ist damit das erste offizielle EU-Reiseziel diesen Sommer. Auch ich werde mich im Juni wahrscheinlich dort hin bewegen. Ähnlich wie in Schweden gibt es kaum Masken – dafür aber deutlich mehr Sonne. Restaurants und andere Dinge von öffentlichen Interesse sind mittlerweile wieder geöffnet.

Eine Einreise ist offiziell möglich wenn es den wirtschaftlichen Interessen Kroatiens dient. Mittlerweile wurde bestätigt, dass jede Buchung eines Hotels, eines AirBnB, einer Yacht oder selbst ein Arztbesuch als solches Interesse zu verstehen ist. Einer Einreise steht also bis auf weiterhin mangelhafte – aber vorhandene – Flüge wenig entgegen. Aus Frankfurt geht es aber zum Beispiel täglich nach Zagreb!

 

Portugal

Auch Portugal hat während der gesamten Covid-Pandemie nie einen Einreisestopp für EU-Bürger oder verpflichtende Quarantäne verhängt. Ausnahmen gelten nur für die Insel Madeira und die Azoren. Allerdings gab es einen mehr oder minder starken Lockdown in verschiedenen Landesteilen, längst aber nicht so extrem wie im Nachbarland Spanien. Aktuell entspannt es sich in Portugal wieder stark und die Vorbereitungen ab Mitte Juni die Touristen-Saison starten zu lassen laufen bereits.

 

Niederlande

Die Niederlande bieten mit ihrem Hub Amsterdam den wohl nützlichsten Flughafen in Europa aktuell. Eine Einreise ist für EU-Bürger weiterhin problemlos und ohne Quarantäne möglich. Einen Lockdown gab es jedoch auch hier, was eine Einreise meist wenig attraktiv gemacht hat.

 

Verschiedene Länder mit verpflichtender Quarantäne

Einige Staaten lassen, sofern man Flüge findet, eine Einreise weiterhin zu, erfordern aber eine zweiwöchige Quarantäne auf eigene Kosten. Dazu gehören zum Beispiel

  • Irland
  • Deutschland (außer NRW, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz)
  • Österreich (außer negativer Test, möglich für 190€ am Flughafen Wien)
  • Belgien
  • Äthiopien
  • Tansania
  • Mosambik
  • Zentralafrikanische Republik
  • Sierra Leone
  • Sambia
  • Benin
  • Tadschikistan
  • Papua-Neuguinea
  • Iran
  • Puerto Rico
  • Japan (nur mit neu ausgestellten Visum)
  • Südkorea (nur mit neu ausgestellten Visum)

 

Ab Mitte Juni mögliche Reiseziele

In den meisten EU-Ländern wird sich die Lage zumindest für EU-Bürger ab 15. Juni wohl merklich entspannen. Dann öffnen sich vor allem die südlichen vom Tourismus abhängigen EU-Länder wieder für Touristen aus den meisten anderen EU-Ländern, die den Virus unter Kontrole haben. Laut aktuellem Stand ist eine Einreise ohne Quarantäne ab spätestens 15. Juni wieder möglich in

  • Kroatien
  • Österreich
  • Belgien
  • Tschechien
  • Dänemark
  • (Süd)-Italien
  • Griechenland
  • Slowenien
  • Slowakei
  • Ungarn

 

Weitere offene Länder in Europa werden dann wohl Island, Schweiz und Montenegro sein. International wird neben den nie geschlossenen Zielen wie Mexiko wohl eine Öffnung in den stark vom Tourismus abhängigen Karibik-Ländern einsetzen. Antigua und Barbuda hat dies bereits etwa angekündigt. Das Gute bei am Tourismus abhängigen Ländern: eine längere Quarantäne lässt sich nicht vermarkten. Man wird sich auf medizinische Checks bei Ankunft oder vor Abreise einrichten müssen und hat natürlich auch ein anderes touristisches Erlebnis als sonst zu erwarten. Das soll aber nicht Thema dieses Beitrags sein.

In Asien kann es, obwohl dort in vielen Ländern relativ professionell mit der Pandemie umgegangen wurde, hingegen noch länger dauern. Spätestens ab September sollte in den meisten asiatischen Ländern aber eine Einreise wieder möglich sein – punktuell sicher auch bereits früher.

 

Die gewohnte Reisefreiheit wird global sicher erst ab einem massenverfügbaren Impfstoff wiederhergestellt sein. Zudem wird man um eine Impfung wahrscheinlich nicht drum herum kommen wenn man wie gewohnt reisen will ohne Quarantäne.

 

Mit einem Impfzwang an sich rechne ich in wenigen Ländern, für Ausländer bei Einreise als Bedingung aber in fast allen. Bis dahin werden vor allem Schnelltests auf dem Programm stehen, die glücklicherweise immer zuverlässiger werden. Aktuell ist die Gefahr nicht gering mit einem falschen Positiv-Test 2 Wochen in Quarantäne zu müssen. Ob Antikörper-Zertifikate eine Alternative sein werden bleibt abzuwarten. Dazu muss wohl zuerst zweifelsfrei bestätigt werden, dass eine erneute Covid-Infektion auszuschließen ist. Dass dem nicht so ist ist mitterweile wiederlegt – aktuell gibt es keine Fälle von bestätigten Zweitansteckungen.

 

Aber wie komme ich dahin?

Eine große Frage, die sich vielen stellt, sind sicher die Anreise-Möglichkeiten. Entgegen weit verbreiteter Annahme waren aber längst nicht alle Flugzeuge auf dem Boden. Selbst zum Höhepunkt der Covid-Pandemie war der Luftraum über Europa, Amerika und anderen Kontinenten noch gut gefüllt. Zwar natürlich mit Abstand geringer als sonst, komplette Einbußen hat man wegen Flugverboten fast aller Länder aber nur in Lateinamerika südlich von Mexiko und außerhalb Brasiliens entdeckt.

 

Keine Frage – Fliegen wird eine Zeit lang unangenehm und sicher auch teurer werden. Das Essen im Flugzeug wird noch unattraktiver wenn es nicht gleich ganz wegfällt und eine Maskenpflicht das Flugerlebnis nicht gerade angenehm machen. Wer sich international bewegen will, wird das aber weiterhin tun können. Über das Wie wollen wir an dieser Stelle nicht spekulieren.

 

Aktuell gibt es klar ersichtliche Drehkreuze, die während der gesamten Pandemie weltweite Verbindungen geleistet haben und dies wohl auch in Zukunft weiter tun werden. Sicherlich sind viele Fluglinien akut insolvenzgefährdet oder bereits in einem solchen Verfahren, gerade die größeren Flag Carrier eines Landes werden aber wohl kaum Fallen gelassen. Flüge sind meist auf den größten Flughafen eines Landes beschränkt, Inlandsflüge werden zugunsten der Anreise mit der Bahn fallen gelassen. Typische Drehkreuze mit vielen Flügen sind aktuell weiterhin etwa:

  • Frankfurt
  • Amsterdam
  • London
  • Paris
  • Lissabon
  • Stockholm
  • Miami
  • Atlanta
  • Chicago
  • Mexiko City
  • Sao Paolo

 

Anbei einige Beispiele für regelmäßige Flüge in die oben aufgelisteten interessantesten Länder. Die Daten sind den Statistiken der letzten beiden Tage von Flightradar24.com entnommen, das auch eine super Gelegenheit bietet sich den immer noch stattfindenden Flugverkehr zu verdeutlichen. Cargo wurde explizit herausgestrichen – dies ist natürlich zu berücksichtigen.

 

Internationale Flüge von und nach Stockholm, Schweden in den letzten beiden Tagen:

  • Amsterdam
  • Kopenhagen
  • Oslo
  • Minsk
  • Reykjavik
  • Frankfurt
  • Malaga
  • Helsinki
  • London
  • Doha
  • Paris
  • Alicante
  • Beijing
  • Zürich

 

Internationale Flüge von und nach Mexico City in den letzten beiden Tagen:

  • Charlotte, Miami, Dallas, Atlanta, Anchorage, Houston, Los Angeles
  • Amsterdam
  • Shanghai
  • Madrid
  • Paris
  • Quito
  • Tokyo

 

Internationale Flüge von und nach Minsk, Belarus in den letzten beiden Tagen:

  • Paris
  • Amsterdam
  • Stockholm
  • London
  • Mailand
  • Prag
  • Barcelona
  • Beijing
  • Tallinn
  • Genf
  • Hannover
  • Rom
  • Berlin
  • München
  • Helsinki
  • Frankfurt