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Eigentum verpflichtet. So heißt es im deutschen Grundgesetz. Privates Eigentum ist die Institution, die Deutschland nach 2 verheerenden Weltkriegen wieder groß gemacht hat. Doch das ist längst vergessen.

Eigentum ist heute ein Spielball der Politik. Dabei schreit sie nicht einmal mehr“Eigentum ist Diebstahl“. Sie stiehlt heute das Eigentum einfach so.

Über Zwangs-Steuern, Zwangsabgaben, Zwangsversicherungen und Zwangspflichten brauchen wir dabei gar nicht reden. Diese haben sich längst in das Gehirn des deutschen Bürgers gefressen und werden als unabdingbares Übel akzeptiert (was sie nicht sind, wie ihr an anderer Stelle erfahren könnt).

Dass unser monetäres Eigentum dabei auch durch noch mehr Willkür gefährdet ist, wissen wir nicht erst seit der Wirtschaftskrise von 2008. Kapitalverkehrskontrollen wie in Griechenland, Enteignungen wie in Zypern oder gar ein Bargeldverbot könnten uns bald ebenfalls drohen.

Doch wenn es nur das Geld wäre: dem Staat ist nämlich nichts heilig. Mittlerweile selbst die Wohnstätte nicht mehr.

 

Wann wird Dir Deine Wohnung enteignet?

 

Noch mag es nur Gewerbe-Immobilien treffen. Doch wann geht es dem Bürger mit der Eigentumswohnung an den Kragen?

 

Wann wirst Du gezwungen Dein Elternhaus mit Asylsuchenden teilen zu müssen?

 

Möglich ist, dass dies gar nicht mehr so lange dauert. Die Politik geht mit kleinen Schritten voran, gewöhnt den Untertan an die neue Realität und schreitet weiter voran. Nichts ist ausgeschlossen: auch nicht, dass es Dich treffen könnte!

Doch die Klagen über eine völlig wild gewordene Regierung, die essentiellste Naturrechte des Menschen mißachtet, kennt auch Ihr vermutlich bereits zur Genüge. Statt darin einzustimmen, suchen wir bei Staatenlos immer nach Lösungen!

 

In welchem Land bist Du vor Enteignungen sicher?

Diese Lösungen zu finden ist dabei selten einfach. Im Falle enteignungs-sicherer Orte noch viel weniger. Staaten kann man nie trauen – von einem auf dem nächsten Tag können Sie Dein Haus beschlagnahmt haben. Oder es ist gar nicht mehr da – weil ein Staudamm oder eine Autobahn gebaut werden musste – eine bittere Realität in vielen Entwicklungsländern.

Weil es mit Eigentumsrechten weltweit so sehr im argen steht, verblüfft es kaum, dass Länder wie Deutschland in internationalen Rankings immer noch gut abschneiden. Tatsächlich ist Deutschland in diversen Rankings über die Sicherheit von Eigentumsrechten in der Top 10.

 

Kann man diesen Rankings wirklich Glauben schenken?

 

Das bleibt abzuwarten. Falls im Ranking des nächsten Jahres Deutschland nicht merklich abgestuft wird, vermutlich nicht. Momentan bleiben uns aber kaum Alternativen, die Sicherheit von Eigentumsrechten auf andere Weise herauszufinden. Wer sich für die Methodik dieser Rankings interessiert, kann dies auf deren Webseite nachlesen.

Staatenlos hat sich für Euch einmal die Rankings angesehen und die Länder mit den besten Eigentumsrechten herausgefiltert. Das geeigneteste Ranking zu unserem Zweck ist der International Property Rights Index. Dieser lässt zwar das ein oder andere Land aus, jedoch ohnehin nur jene mit schlechteren Werten.

Allein ist das Ranking jedoch weniger aussagekräftig. Zum Eigentum wird etwa auch Geistiges Eigentum gezählt.

 

Und Geistiges Eigentum etwa ist ein Konzept, das Staatenlos 100% ablehnt.

 

Insofern habe ich den Schutz Geistigen Eigentums komplett herausgefiltert. Letztlich habe ich mich nur an 2 Schlüsselindikatoren des Rankings gehalten und mit 2 eigenen Faktoren die besten Länder herausgefiltert.

  • ein hoher Wert in der Unterkategorie Schutz Physischen Privaten Eigentums
  •  ein hoher Wert in der Unterkategorie Politische Stabilität
  • Neutralität oder Isolation des Landes
  • strenge Einwanderungs-Regeln

 

Diese Indikatoren seien kurz erklärt.

Ein hoher Wert in der Unterkategorie Schutz Physischen Eigentums ist selbsterklärend. Hier geht es um den Schutz von allem, was man anfassen kann: also auch Deine Häuser und ähnliche Immobilien. Die Länder an unserer Spitze haben alle min. einen Wert von 8,5 auf der Skala erreicht.

Ein hoher Wert in der Unterkategorie Politische Stabilität ist bedeutend, da ein plötzlicher Regimewechsel sämtliche andere hier diskutierte Faktoren nichtig machen könnte. Oder es kommt zu einem Bürgerkrieg, der bekanntlich nicht die besten Folgen für das Eigentum zur Folge hat. Andere Faktoren wie die Unabhängigkeit der Justiz und Rechtsstaatlichkeit spielen hier ebenfalls mit hinein.

Neutralität und Isolation eines Landes ist entscheidend, weil Krieg die wohl größte Gefahr für physisches Eigentum ist. Enteignete Häuser mögen langsam verfallen, Bomben hingegen erledigen die Aufgaben in Sekundenschnelle. Ein neutrales Land. das zudem abseits der Krisenherde der Welt liegt, kann in diesem Zusammenhang ganz besonders punkten.

Strenge Einwanderungs-Regeln sind vielleicht etwas konterintuitiv. Schließlich fragst Du dich vielleicht, wie Du in den Genuss sicheren Eigentums kommen kannst, wenn Du nicht in jene Länder einwandern kannst.

Doch dahinter steckt die simple Beobachtung, dass Länder ohne #RefugeesWelcome weniger geneigt sind ihre Bürger zur Aufnahme dieser zu zwingen. Generell sind diese Länder Ausländern nämlich sehr offen gegenüber. Sie müssen lediglich qualifiziert sein, keine Sozial-Leistungen beanspruchen wollen und zur Integration in die „Gesellschaft“ des Landes bereit sein.

 

Doch welche Länder haben jetzt eigentlich die besten Eigentumsrechte?

 

5 Länder, in denen Dein Privateigentum nicht enteignet wird

Bevor wir uns unsere Top 5 anschauen, vergeben wir Trostpreise an 2 Länder, die es nicht ganz nach oben geschafft haben. Dies sind Norwegen und Hong-Kong. Je nachdem kann man sie auch durchaus vor die anderen im Folgenden Länder einordnen. Doch mit immer mehr chinesischem Einfluss und aufflackernden politischen Protesten könnte es in Hong-Kong schon bald vorbei sein mit dem bisher sehr gutem Schutz des Privateigentum. Norwegen hingegen steht der Schweiz oder Finnland in wenig nach. Was mit dem Wohlfahrtsstaat jedoch passiert, wenn einmal das Öl ausgehen sollte, lässt sich leicht raten…

Kommen wir also nun zu unseren Ländern, in denen das Privateigentum am besten geschützt wird. Zuerst schauen wir uns einmal die Ergebnisse des Rankings des International Property Index an:

Führend in den rechtlichen und politischen Indikatoren sind Finnland und Neuseeland.

Privateigentum Enteignung

 

Betrachten wir nur den Schutz physischer Eigentumsrechte schneidet Neuseeland jedoch von unserer Top 5 leicht am schlechtesten ab. Hier sind Finnland, Singapur und die Schweiz Spitzenreiter.

Privateigentum Enteignung

 

Kombinieren wir diese beiden Indizes mit unseren Faktoren von Neutralität/Isolation und strikten Einwanderungsbestimmungen ergibt sich folgendes End-Ranking. Je nach Gewichtung der einzelnen Faktoren kann dies natürlich für Dich auch anders aussehen.

 

5. Kanada

Kanada  hat eher schlechtere Werte in unseren Indizes. Freilich ist der Abstand viel zu gering, als das es sonderlich aussagekräftig wäre. Nur für den 5. Platz qualifiziert sich Kanada jedoch durch seine Nicht-Neutralität mit relativer Nähe seiner bevölkerungsreichsten Städte zur USA.

Kanada ist ein klassisches Einwanderungsland, auch immer noch. Wer genug Punkte sammelt und etwa einen Jobvertrag vorweisen kann, kommt immer noch relativ leicht ins Land hinein. Nach nur 3 Jahren dauerhaften Aufenthaltes kannst Du dich sogar bereits für die kanadische Staatsbürgerschaft qualifizieren, entsprechende Einbürgerungstests vorausgesetzt.

 

Wer sein neues Haus an einem See im Norden Kanadas pflanzen will, kann jedenfalls von einer langen Lebensdauer ausgehen!

 

4.Schweiz

Die Schweiz schafft es auf einen guten vierten Platz. Seit jeher neutral ist unser Nachbarland freilich nicht gerade sehr isoliert. Zumindest geografisch, denn die Alpenfestung sollte man nicht vergessen.

Die politischen Institutionen der Schweiz schützen noch vor Verfallserscheinungen wie in Deutschland. Enteignungen würden wohl keine Legitimation erfahren. Doch leider degeneriert auch die Schweiz zusehends. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Eidgenossenschaft Kompromisse machen muss. Eingeschlossen und gefangen von der Europäischen Union ist dies bereits jetzt der Fall.

 

Eigentum zu erwerben ist ebenfalls sehr teuer.

 

3.Singapur

Das autokratische Singapur hat sich in den letzten Jahrzehnten in einen florierenden Stadtstaat verwandelt. Die Rechtssicherheit in Singapur ist extrem hoch, die Frage aber wie lange dies noch hält. Nach dem Tod des singaporanischen Gründungsvaters scheint die nächste Generation das Land bereits zunehmend misszusteuern. Es bleibt abzuwarten, ob sich dies auf die noch bisher sehr gute Rechte für Privateigentum auswirken wird.

In unseren Indizes schneidet Singapur durchweg sehr gut ab. Lediglich in der Unabhängigkeit der Gerichte kann man – autokratisches Land eben – manchmal seine Zweifel haben.

 

Wie die Schweiz ist Singapur aber nicht nur teuer – es gibt zudem kaum noch Platz mehr für neue Immobilien!

 

2.Finnland

Finnland erreicht die Spitzenwerte im Index. Es hat den höchsten Wert im Schutz  von Physischen Privateigentum und führt Politische Stabilität und Rechtsstaatlichkeit an. Als neutrales Land ist Finnland zudem auch relativ vom Weltgeschehen isoliert, insbesondere je weiter man nach Norden geht. Ob Russland nach den Erfahrungen des Winterkrieges im Zweiten Weltkrieg nochmals einfallen wird, ist ziemlich unwahrscheinlich.

Größtes Problem Finnlands ist sicher die Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Hier ist es aber nicht unwahrscheinlich, dass Finnland zu einem der ersten Länder gehört, die austreten werden. In der aktuellen Flüchtlingskrise hat es seine Grenzen zu Schweden bereits geschlossen.

 

Wer Kälte und Dunkelheit im Winter tolerieren kann, ist sicher gut in Finnland aufgehoben

 

1.Neuseeland

Neuseeland gewinnt unser Ranking – hat aber eine maßgebliche Einschränkung, die man nicht vergessen sollte.

Neuseeland hat Spitzenwerte in den politischen und rechtlichen Indikatoren. Wenig verwunderlich zählt Neuseeland in anderen Rankings auch zu den freiesten Ländern der Welt, auch wenn diese Einschätzung mit Vorsicht zu genießen ist. Zwar ist es im Schutz von physischen Privateigentum leicht schlechter als andere genannte Länder, doch ist der Rückstand relativ marginal.

Für Neuseeland spricht die geografische Isolation weitab von jeglichen Krisenherden. Es mag außenpolitisch nicht völlig neutral sein, sonderlich interventionistisch ist es aber nicht. Freilich ist Neuseeland auf Platz 1 auch etwas gebiast. Staatenlos hat nämlich selbst bereits ein Jahr in Aotearoa verbracht und möchte langfristig auch gerne wieder zurück. Mittels des Punktesystems zur Einwanderung ist das Land auch für andere qualifizierte Auswanderer offen – und sicherlich eine gute Entscheidung.

 

Ein großes Manko gibt es jedoch: Naturkatastrophen!

 

Erdbeben, Vulkanausbrüche, Wirbelstürme oder Tsunamis ereignen sich regelmäßig und sorgen für großflächige Zerstörung. Dies sollte jeder Immobilien-Freund sich vergegenwärtigen. Das Risiko freilich ist je nach Region unterschiedlich hoch.

In diesem Ranking schafft es Neuseeland trotzdem auf Platz 1. weil es nur um politische Gefahren für das Privateigentum ging, nicht um natürliche.

 

Für welches Land würdest Du dich entscheiden?

 

Kein Land ist perfekt, aber mit Sicherheit wäre Deinem Eigentum in diesen Ländern eine lange Lebensdauer garantiert. Länger jedenfalls, als in Deutschland, wo Dir vielleicht schon bald Deine Wohnungen beschlagnahmt werden um sie in Flüchtlingsheime umzuwandeln.

Wie genau Du in genannte Länder auswandern kannst und neue Immobilien erwirbst, ist genug Stoff für einen Beitrag in Zukunft. Generell sind die genannten Länder offen für hochqualifizierte Auswanderer oder Investoren, die dem Land einen Mehrwert bieten können. Am einfachsten wäre es wegen der Niederlassungsfreiheit sicher nach Finnland überzusiedeln. Alternativ bietet sich auch die Schweiz durchaus noch an. Neuseeland und Kanada mit ihren Punktesystem der Einwanderung sowie Singapur sind jedoch auch durchaus möglich für Dich!

 

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