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Den Staatenlos-Katamaran hat Christoph im Juni 2020 in Kroatien gekauft. Auf dieser Seite wollen wir Dir die wichtigsten Details zu unserem Katamaran inklusive etlicher Bilder liefern. Den aktuellen Standort unseres Bootes verfolgst Du unten über unser Yellowbrick GPS Tracking. Im folgenden Artikel lernst Du alles über unser Boot, seine Ausstattung und Spielzeuge, seine Crew, Zulassung und die bisher absolvierten sowie noch geplanten Routen.

 

Vielleicht inspiriert es Dich ja mal mitzusegeln, ein eigenes Boot zu kaufen oder dein bestehendes mit ein paar unserer Annehmlichkeiten aufzurüsten!

 

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Unser Boot

Die “SY Staatenlos” ist ein Katamaran der französischen Werft Lagoon in Bordeaux. Lagoon ist eine sehr bekannte Katamaran-Marke und unser Modell 380 eines seiner populärsten mit fast 800 Bestellungen. Aktuell wird der 380er nicht mehr produziert, erfreut sich aber weiterhin reger Beliebtheit auf den Gebraucht-Märkten. Wir haben bewusst einen älteren Lagoon (Baujahr 2006) gewählt, da die älteren Modelle in unseren Augen stabiler gebaut und besser geschnitten sind. Bei einem Schiff ist das Alter der Hülle relativ egal, solange diese keine groben Schäden aufweist. Den guten Zustand unseres Lagoon 380 haben wir uns vor dem Kauf bereits von einem erfahrenen Surveyor bestätigen lassen. Machen lassten mussten wir bisher nur kleinere Gelcoating-Arbeiten und ein neues Antifouling.

Unser Lagoon misst 38 Fuss (11,6m), ist etwa 6,6m breit und hat einen Tiefgang von nur 1,15m. Dies erlaubt uns auch in sehr seichten Gewässern wie geschützten Buchten zu ankern oder diverse Flüsse hochzufahren. Mit einer Masthöhe von 16,5m passt der Katamaran zum Beispiel unter sämtliche Brücken des amerikanischen Intracoastal Waterway hindurch. Lagoons kleinste Marke bietet mit 4+2 Kabinen und viel Stauraum dennoch mehr als ausreichend Platz – während ich mich über eine Deckenhöhe von über 2m im Salon freue. Gefertigt aus Fiberglass ist er leicht und wendig – ein baugleiches Modell hat schon verschiedene Regatten wie die Transatlantik-ARC gewonnen (2015).

Neben dem Salon oben verfügt unser Katamaran über 6 Kabinen, jeweils 3 in beiden Rümpfen. Die beiden hinteren Kabinen bieten viel Platz, einen Kleider- bzw. Lebensmittelschrank und wurden mit sehr bequemen Bootsmatrazen von Flexima ausgestattet. Sie sind Skipper Josh und Christoph vorbehalten, wenn er an Bord ist. Die mittleren Kabinen sind nur unwesentlich kleiner und verfügen wie hinten über großzügig geschnittene Fenster, die viel Tageslicht in die Kabine fallen lassen. Vorne gibt es in beiden Rümpfen noch Einzelkojen, die durch die Luken zu besteigen sind. Auch hier kann man aber sehr bequem schlafen und ist vom Rest des Katamarans etwas entkoppelt. Selbstverständlich verfügen alle unseren Kabinen über eine eigene Steckdose, Ventilatoren und komfortable Kissen und Bettwäsche.

Aufgrund eines Blitzschadens in 2018, den die Versicherung des vorigen Eigners zahlte, ist der Katamaran mit neuester Bordelektronik und 2 Chartplottern von Raymarine ausgestattet. Als typisches Charter-Boot mussten wir den Lagoon 380 dennoch mit allerhand neuen Dingen ausstatten um das Leben an Bord so komfortabel und sicher wie möglich zu machen. Dazu gehören vor allem folgende Aufrüstungen.

Eingebaut haben wir 6 komplett neue AGM-Batterien, die unseren typischen Stromverbrauch mehr als decken, obwohl wir sie nicht unter 80% fallen lassen. Ein Inverter und Remote-Überwachung von Victron Energy sorgen dafür, dass alle elektrischen Bedürfnisse jederzeit erfüllt sind. Um nicht auf unsere zwei 30 PS-Motoren von Volvo angewiesen zu sein (schließlich sind wir ein Segelboot) haben wir insgesamt 1100 Watt an Solarzellen installiert, zwei davon auf dem Davit, vier davon auf dem Bimini. Falls die Sonne mal nicht scheint, unterstützt uns ein Windgenerator von Silentwind, der bis 30 Knoten Windstärke einiges an Energie produziert. Damit sind wir völlig autark ohne die Motoren laufen lassen zu müssen.

Kernstück unserer Aufrüstung ist sicherlich die Meerwasserentsalzungsanlage von Aquatec. Unser Watermaker schafft dabei eine Leistung von bis zu 180l pro Stunde – was ausreicht um ihn etwa alle 3 Tage für eine Stunde laufen zu lassen. Aufgrund des hohen Energiebedarfes machen wir dies beim Segeln unter Motor, auch wenn er theoretisch mit Wind und Solar eine Zeit lang laufen könnte. Ausgiebigerem Duschen und Abwasch sind damit ungleich auf Charter-Booten keine engen Grenzen mehr gesetzt. Das gewonnene Trinkwasser verfeinern wir meist mit unserem Sodastream-Sprudler zu Mineralwasser und ergänzen es mit Ingwer-Knollen (perfekt gegen Seekrankheit) oder Sirup.

Man kann also sagen, dass die SY Staatenlos voll autark ist. Was man noch braucht sind ein paar Diesel-Reserven für Manöver und windlose Tage. Unser 450l Tank wird dabei durch 12 weitere 20l-Kanister gut ergänzt. Damit hat das Boot vollbetankt eine Reichweite von fast 1000km unter beiden Volvo Penta Motoren. Diese schieben mit jeweils 30PS den Katamaran auf maximal 7,7 Knoten unter Motor an. Eine schnellere Geschwindigkeit ist unter Segel möglich. Beim Verlassen der Straße von Gibraltar gen Atlantik hatten wir mit guten Wind bereits 13 Knoten. Die Volvo-Motoren sind übrigens brandneu nachdem beide vorherige Motoren auf den Kanaren jeweils kurz nacheinander den Geist aufgegeben hatten. Zum Glück konnten wir sie auf Lanzarote und Gran Canaria relativ flott ersetzen – und haben mit 15 Jahren Technologievorsprung auch einige Vorteile dadurch gewonnen, auch wenn es nicht ganz günstig war.

Auch verhungern muss man auf unserem Katamaran kaum. Lebensmittel haben wir auf mehrere Monate gebunkert – neben viel Stauraum auch in 2 großen Kühlschränken und einer Gefriertruhe. So können wir auch frische und leichter verderbliche Nahrung einige Wochen mit uns führen. Neben viel Obst und Gemüse stehen Christoph und Josh vor allem auf Trockenfleisch und haben sich in Mallorca mit über 10 Kilo Biltong eingedeckt. Selbstverständlich gibt es eine bootseigene Bar mit edlen Tropfen – vom noch aus Kroatien stammenden Julischka über mallorquinischen Gin hin zu karibischen Rum und mehr. Guter Wein und viel Bier fehlt ebenso wenig.

Gekocht wir standardmäßig mit einem Gasherd, zusätzlich steht ein Ofen zu Verfügung. Unter Motor oder auf kleinerer Stufe auch unter Solar sorgt eine Induktionskochplatte für wesentlich schnelleren Genuss. Herzstück ist aber sicher unser “Meateor”-Oberhitzegrill. Wollte das klobige Teil erst noch jeder außer Christoph über Bord werfen, hat er mit perfekt gegrillten Steaks nach nur 1 Minute die Herzen jedes Crew-Mitglieds schnell erobert. Mit 900 Grad Celsius Oberhitze gelingen auch viele andere Speisen in kurzer Zeit – etwa Brot und Pizza mit besonderen Pizzasteinen. Der Grill kann sicher auch bei starkem Seegang bedient werden, der Gasverbrauch ist durch die kurze Grillzeit wesentlich geringer als beim Gasherd. Natürlich haben wir auch Angelausrüstung und eine Harpune zum Speerfischen an Bord. Da Christoph aber wegen einer Allergie keine Meeresbewohner isst, wird davon eher selten Gebrauch gemacht.

Unsere Segel

Unser Lagoon 380 hat standardgemäß ein Fahrten-Großsegel und eine Genoa von North Sails. Damit allein wollten wir uns aber nicht zufrieden geben. Eingebaut wurde ein zusätzlicher Bugspriet mit Top-Down-Furler um ein weiteres Segel fliegen zu lassen. Wir haben uns entschieden den Katamaran mit zwei weiteren Segeln von North Sails aufzurüsten. Eins ist ein G0-Upwind-Segel, das auch in leichteren Windverhältnissen den Katamaran ordentlich beschleunigen kann. Für die Passatwinde bei der Atlantik-Überquerung und in der Karibik lohnt sich vor allem unser neues Downwind-Segel, ein G2-Gennaker von North Sails. Beide kommen in schwarz-gelb, also betont anarchokapitalistischen Farben mit dem standesgemäßen Schriftzug “Taxation is Theft”. So kannst Du die SY Staatenlos schon vom weiten identifizieren, wenn wir vor belebten Küsten kreuzen.

Unser Rigg wurde unabhängig überprüft und ist den geplanten Routen gewachsen. Das liegt auch daran, dass wir das noch aus dem Baujahr 2006 stammende Hauptsegel und Genoa zugunsten komplett neuer maßgeschneiderten Segel ausgetauscht haben. Trotz den 4 möglichen Segeln lässt sich der Katamaran komfortabel vom Skipper allein steuern, auch wenn mindestens ein zusätzliches Crew-Mitglied natürlich viele Dinge vereinfacht. In der Regel motorsegeln wir mit vollem Hauptsegel, das bei steigender Windgeschwindigkeit entsprechend gerefft wird. Bei passendem Wind kommt das Genoa dazu – und wenn wir es nicht eilig haben der Motor aus. Wir sind hier aber keine Segel-Puristen – lieber motorsegeln wir längere Distanzen mit 7 Knoten als ohne mit 3,5 Knoten übers Meer zu schleichen.

Das Gennaker-Segel dient vor allem leichteren Winden von hinten, wie sie auf den typischen Atlantik-Routen meist vorkommen. Verstaut in einer wasserdichten Tasche am Bug können wir es in kurzer Zeit bei richtigen Windverhältnissen nutzen. Wegen seiner Größe und dem relativ freien Flug nutzen wir es in der Regel nur tagsüber, da es nachts potentiell gefährlich werden kann und von 1 Person auf Nachtwache kaum zu beherrschen ist.

Das Vorwind-Segel hat uns einige Nerven gekostet. Über 2 Monaten mussten wir nach einer Fehlbestellung und Lieferschwierigkeiten auf den dafür nötigen Bugspriet warten – und schlussendlich gab es dann keine passende Marina um ihn einzubauen. In Lanzarote sind wir aber endlich soweit – und das Vorwindsegel wartet bereits auf seinen Einsatz. Damit lässt sich wesentlich härter am Wind segeln, falls es mal nötig werden sollte.

Unsere Ausstattung

Wir haben uns bewusst für einen Katamaran entschieden, weil einer seiner zahlreichen Vorteile ein großes Platzangebot ist. Daher warten wir auch mit einigen Annehmlichkeiten auf, die das Leben an Bord ziemlich bequem machen. Schon beschrieben wurde die vollelektrische Ausstattung aller 4 Haupt-Kabinen, von denen zwei mit sehr angenehmen Bootsmatrazen von Flexima ausgestattet sind. So können wir selbst bei stürmischster See angenehm träumen.

Alle verfügen ferner über eine eigene Steckdose, Kleiderschrank und Ventilatoren zur Kühlung. Auf den Stromfresser einer Klimanlage verzichten wir aktuell – für Schutz vor Hitze und Sonne sorgen andere Vorrichtungen wie ein Ventilationssegel. Das kühle Bad im Meer geht dem oft voraus. Warme Duschen in den Nasszellen und am Heck sind wegen des Salzes anschließend verpflichtend. Dank unserem Wassermacher ist die tägliche Dusche für jeden Passagier selbstverständlich.

Geschützt vor den Naturgewalten sind wir im Cockpit durch ein maßgeschneidertes schwarzes Bimini. Ob Regen, Sturm oder Sonne – das Cockpit bildet den Dreh- und Angelpunkt der SY Staatenlos. Bei gutem Wetter können wir die Seitenwände des Bimini komplett abnehmen und verstauen. Bei starker Sonne haben wir ein Mesh zum Sonnenschutz, bei kälteren, stürmischen und nassen Wetter wasserdichte Vorzüge. Teils durchsichtig, vor allem beim Spray-Schutz nach vorne, bleibt dem Kapitän ein guter Überblick. Den Salon mit Sitzecke nutzen wir entsprechend selten. Er bietet aber viel Stauraum und Abstellplätze etwa beim Kochen.

Bei gutem Wetter und ruhiger See ist auch der vordere Bereich des Katamarans ein beliebter Aufenthaltsort. Wenig schöneres gibt es als auf dem Trapez zu legen und die Delfine einen Meter unter Dir herflitzen zu sehen. Bequeme Polster und bei heißem Wetter ein massgeschneiderter Sonnenschutz lässt es dort aushalten. Schon oft haben wir in Ankerbuchten sogar einige Nächte dort verbracht. Unter anderem auch in der Hängematte, die wir zwischen Rollgenua und Mast spannen können.

Ankern ist überhaupt so eine Sache. Durch die praktische Autarkie unserer SY Staatenlos ziehen wir je nach Laune einsame Ankerbuchten oder belebte Strände den Häfen dieser Welt vor. Das kommt nicht nur langfristig günstiger (schließlich zahlen Katamarane oft das 1,5-2-fache für einen Liegeplatz), sondern ist auch wesentlich angenehmer. Formalitäten in vielen Marinas nehmem oft Stunden in Anspruch – zum Lohn gibt es Strom und Wasser, das man nicht braucht, meist eklige sanitäre Einrichtungen, Lärm von Straßen, Nachbarn und anderen Booten, die oft für einen unangenehmen und teils sogar gefährlichen Schwell sorgen.

Dann lieber “Drop it, Set it, Forget it” wie der Slogan unseres Ankerherstellers UltraMarine lautet. Mit unserer neuen elektronischen Ankerwinsch und 80m Stahlkette ist der 35 Kilo schwere UltraMarine-Anker innerhalb einer Minute gesetzt und hat uns auf jeden Grund noch nie enttäuscht. Ganz anders sein Vorgänger – ein 30 Kilo schwerer Bügelanker, der für einige schlaflose Nächte gesorgt hat. Ich kann jedem Bootseigner die UltraMarine-Anker nur empfehlen. Bei uns entlasten zusätzliche Snubbers dann den Anker noch zusätzlich. Seit wir diese ausgetauscht haben sogar deutlich besser.

Nicht vergessen wollen wir schlussendlich die Internet-Situation an Bord. Das Segeln soll schließlich nicht zur Aufgabe von Staatenlos.ch führen – ganz im Gegenteil. Im Vergleich zu meinen 5 wilden Reisejahren habe ich auf der SY Staatenlos wesentlich mehr Zeit mich um meine zahlreichen Projekte zu kümmern. Für eine stabile Internet-Verbindung haben wir uns dabei einiges einfallen lassen. Da wir den Großteil der Zeit in Küstengewässern verbringen sorgen 2 modernste 5G-Router (Huawei 6G CPE Pro 2) für verlässliche und schnelle Erreichbarkeit, einer davon in einer wetterdichten durch den Mast verkabelten Box unter dem Radar auf etwa 10m Höhe. So genossen wir schon oft, etwa bereits 80km entfernt aller spanischen Küsten, eine stabile Internet-Verbindung.

Der Router am Mast ist mit einer global einsetzbaren SIM von Google Fi ausgestattet, das ich selbst bereits seit 2016 in meinem Mobiltelefon nutze. Google Fi ist nicht ganz günstig, funktioniert aber fast in jedem Land und erspart es uns damit ständig auf den Mast zu klettern und die SIM auszutauschen. Viel mehr haben wir sogar schon Dutzende Meilen vor Erreichen eines neuen Landes lokales Internet. Zusammen mit dem separaten Tarif in meinem Mobiltelefon kostet Google Fi 120$ Grundgebühr im Monat, was je 22GB frei bedeutet. Ab je 22GB Datenvolumen wird auf 128kbps gedrosselt, was gegen eine Zahlung von 10$ pro GB wieder entdrosselt werden kann. In der Regel machen wir das auch, selbst wenn es durch intensive Nutzung der Crew für zusätzliche Kosten von 500-1000$ im Monat sorgt. Die sind schließlich sehr schnell wieder eingespielt. Eine kostengünstigere Alternative ist die Nutzung unseres zweiten Routers im Salon, in dem wir je nach Land lokale SIM-Karten stecken. In Montenegro etwa gibt es 500GB für nur 10€ was immens günstiger kommt. Bei guter Netzabdeckung nutze ich natürlich auch einfach den Google Fi Tarif meines Mobiltelefons.

Auf hoher See hat je nach Netzabdeckung des Landes aber auch der beste Router irgendwann keinen Empfang mehr. Hier haben wir, auch aus Sicherheitsaspekten, auf Satelliten-Internet & Telefonie aufgerüstet. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten mit immenser Preisspanne. Die meisten Transatlantik-Yachten setzen wenn überhaupt auf ein Iridium Go Terminal, was aber in der Nutzung extrem beschränkt ist. Mit Kosten von knapp 1000€ Anschaffung und 140€ für eine Datenflat im Monat ist es zwar billig, die Datengeschwindigkeit ist es mit 6kbps aber auch. Damit kann das Internet auch nicht frei gebrowst werden – man kann über eine spezielle App nur Emails abrufen, Wetter checken oder zu hohen Kosten telefonieren. Eine andere Lösung musste entsprechend her.

Die Technologie und Satelliten existieren bereits, eingesetzt auf großen Frachtern und Kreuzfahrtschiffen, die den Platz und das Geld für ihre Installation haben. Für uns, bei denen Passagen über den offenen Ozean eher selten sind, sollten die Anschaffungskosten und laufenden Kosten nicht allzu hoch sein, wenn wir das Terminal nicht nutzen. Gleichzeitig wollen wir bei Nutzung auch entsprechend produktiv arbeiten können. Entschieden haben wir uns deshalb für ein Explorer 510 Terminal, das die 3 Inmarsat-Satelliten in der Umlaufbahn nutzt. Das Terminal wiegt nur wenige Kilo, passt in einem Rucksack und kann deshalb potentiell auch für andere Expeditionen an Land genutzt werden. Die Inmarsat-Satelliten decken die komplette Welt außer die extremem Polarregionen ab, in die wir uns mit einem kleinen Fiberglas-Katamaran eh nicht trauen werden. Die Nutzung ist spielend einfach – einschalten, ausrichten (unter offenen Himmel) und Netz genießen. Das funktioniert auch auf See sehr gut solange das Schiff auf Kurs bleibt und nicht zu extrem schwankt.

Inmarsat-Satelliten nutzen die BGAN-Übertragung, die zu Datenraten von etwa 448kbps pro Sekunde führt. Damit lässt sich das typische Alltagsgeschäft relativ gut abdecken. Das Explorer 510 Terminal kostet knapp 2000$ in der Anschaffung und 756$ flat im Jahr in Voraus für Nutzung der Satelliten-Telefonie, die mit 99c die Minute abgerechnet wird. Bei 100$ für eine typische Beratungs-Sitzung kann ich Dich also auch auf hoher See beraten. Die Internet-Nutzung wird gestaffelt je nach Datennutzung abgerechnet und ist sehr teuer, aber nicht unbezahlbar. Mit steigenden Datenvolumen sinkt der Preis stark. 1 GB kostet noch knap 1000$ im Monat, eine Datenflat “nur” 4000$. Ab 30GB zu 448kbps pro Sekunde kann es auf 128kbps gedrosselt werden. Für mehrwöchige Ozean-Passagen ist dies immer noch ein gutes Investment, wenn es auch nur gelegentliche Arbeit ermöglicht. Zusätzlich steht natürlich der Sicherheitsaspekt im Vordergrund – und die Moral der Crew. Mitten auf dem Atlantik mit der Familie zu plaudern oder im Notfall das Rettungskommando zu briefen kann entscheidend sein. Und aktuellste Wetterdaten die Reisezeit der SY Staatenlos stark beschleunigen.

Sicherheit überhaupt wird bei uns groß geschrieben. Die SY Staatenlos verfügt, obwohl für Boote dieser Größe nicht vorgeschrieben, über eine Rettungsinsel und ein EPIRB-System zur weltweiten Ortung im Ernstfall. Ernstfall bedeutet Kentern, da Katamarane praktisch nicht sinken können. Bei größeren Blauwasser-Katamaren ist dies aber extrem unwahrscheinlich und erfordert viel Pech bei stürmischer See mit kurzen Wellen von mindestens 10m oder extreme Unachtsamkeit beim Segeln unter starken Böen. Selbst dann kann man in vielen Fällen bis zur Rettung in den Hüllen weiterleben – nur eben upside down (jede Kabine verfügt über eine Notluke, über die nach unten oder eben oben ausgestiegen werden kann!

Das Boot ist mit AIS ausgestattet um fremde Schiffe über die eigene Route zu benachrichtigen und von ihnen benachrichtigt zu werden. Damit kann unser Standort auch über übliche Tracking-Webseiten wie Vesselfinder oder MarineTraffic  usw. eingesehen werden. Genauer und zuverlässiger ist aber unser Yellowbrick-Gerät, das in frei wählbaren Intervallen (meist 1 Stunde bei uns) den aktuellen Satelliten-Standort, Geschwindigkeit und mehr verrät. Nochmals deutlich handlicher als das BGAN-Terminal kann man damit über das Iridium-Satelliten-Netzwerk notfalls sogar Emails absetzen – mit wesentlich längerer Batteriedauer.

Neben dem AIS-Empfänger und -Sender haben wir auch ein Raymarine Quantum Doppler Radar auf dem Mast installiert, mit denen wir fremde Objekte in bis zu 45km Entfernung aufspüren können und bei Eindringen fremder Schiffe in unseren näheren Radius sofort alarmiert werden. Nichts geht natürlich über eine Nachtwache – und es ist auch wunderbar entspannend unter dem Sternenhimmel des Atlantiks zu segeln. Eine FLIR (Wärmebildkamera von Ocean Explorer) macht auch die dunkelste Nacht zum Tag und identifiziert zuverlässig Objekte im Umkreis von 2 Kilometern. Gerade bei nächtlichen Mann-über-Bord-Situationen eine Lebensversicherung. Dazu soll es freilich nie kommen – entsprechend gute Schwimmwesten mit Harnischen zur Sicherung ans Schiff müssen deshalb nachts bei uns getragen werden.

Nicht unbedingt ein Spielzeug ist unser Highfield Dinghy. Das Beiboot ist mit einem 20 PS Motor eher übermotorisiert, aber für unsere Autarkie essentiell. Befestigt am Davit am Heck sorgt es unter Anker für unsere Verbindung in die Außenwelt und musste bereits Tonnen an Lebensmittel, Diesel und Personen schleppen. Genauso kann man damit auf dem offenen Ozean überleben – oder es für spassigere Zwecke wie etwa Wasserski nutzen.

Unsere Spielzeuge

Keine Frage – die SY Staatenlos dient auch zu unserem Vergnügen. Das ist längst nicht nur das Segeln, sondern die Erkundung schöner Buchten und aufregender Städte. Falls es unter Anker mal langweilig wird, ist Vergnügung nur wenige Meter entfernt. Denn das kühle Nass bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten.

Mein Lieblings-Spielzeug ist sicherlich mein Hoverstark Aquajet Underwater Scooter, liebevoll auch “Manta” genannt. So sieht er praktisch auch aus – und beschleunigt in 3 Gängen auf bis zu 10kmh bis zu 30m tief. Ich nutze ihn freilich eher zum Schnorcheln – eine Akkuladung hält bis zu 2 Stunden und ermöglicht das anstrengungsfreie Zurücklegen von Strecken, die ich als Schwimmer nie schaffen würde. Für Freunde des Schnorchelns haben wir mehrere Vollgesichts- wie auch normale Masken an Bord.

Falls wir mal die Tiefsee erkunden wollen hilft uns unsere FyFish V6 Unterwasser-Drohne. Kabelgebunden lässt sich die Drohne wie eine Flugdrohne flexibel bis zu 100m tief im Ozean bewegen und ihn mit Licht und guter Kamera erkunden. Bei einem Penetrationstest in Kroatien schafften wir es immerhin schon auf den Grund in 80m in der kargen Adria. In tropischen Gewässern mit vielen Riffen werden wir am FyFish sicher noch unsere Freunde haben.

Neben der Unterwasser-Drohne haben wir auch 2 Flugdrohnen an Bord, die die grandiosen Luftbilder von unserer SY Staatenlos anfertigt. Eine kleine DJI Mavic wird dabei ergänzt von einer großen Swellpro Splashdrone 2+, die sogar auf dem Wasser landen und 30cm unter Wasser aufnehmen kann. Sie kann sogar in Regen und starken Brisen noch sicher fliegen und filmen.

Für Freunde des gemächlicheren Wassersports haben wir ein aufpumpbares SUP-Brett dabei, mit dem schon so manche Bucht erkundet wurde. Auch als Kayak ist es gut einsetzbar. Schon fast als Staatenlos-Maskottchen bekannt ist der pinke Flamingo-Reifen – der einzige erlaubte Ort an Bord zum Rauchen (im Wasser befestigt mit einer Leine). Auch Beratungs-Gespräche lassen sich prima von hier tätigen. Eine größere Flamingo-Partyinsel für 6 Personen wartet zudem bereits auf ihre ersten Nutzer.

An Bord soll es an Unterhaltung freilich nicht fehlen, wofür meist die gute Internet-Verbindung und Stromversorgung bereits sorgen. Freunde der Gesellschaftsspiele können sich etwa mit Siedler von Catan, beim Schach oder Pokern austoben, in der immer mehr werdenden Bordliteratur schmökern oder über unseren kleinen aber feinen Nebula Pro Beamer sich die Zeit mit Filmen, Youtube oder Netflix versüßen. Dieser projeziert ein klares Bild fast überall an Bord – selbst auf Hafenmauern und bei wenig Wind im Hafem oder bei Nachtwachen auf Überfahrt haben wir auf unserem Genoa-Segel schon Filme geschaut. Und wer doch eher zum Arbeiten neigt hat mit einem mobilen Drucker/Scanner, einem professionellen Radio-Mikro und seinen eigenen Geräten mehr als genug Möglichkeiten dazu.

Unsere Crew

Die Crew der SY Staatenlos besteht durchgängig nur aus unserem Skipper Janosch, kurz Josh genannt. Josh hat Deutschland bereits mit 18 dauerhaft verlassen und ist erfahrener Segler seit 2012, als er mit einem kleinen Stahlboot den Atlantik in die Karibik überquerte. Josh lebte mehrere Jahre in Venezuela, Kolumbien und Panama und kennt sich insbesondere in der Region zwischen den San Blas Inseln und Cartagena aus, wo er mehrere Jahre Charter und Transport auf der üblichen Backpacker-Route von Panama nach Kolumbien betrieb.

2019 absolvierte Josh ein Praktikum bei Staatenlos.ch in Medellin, Kolumbien, bei dem bereits seine Segelleidenschaft zu mir durchdring. Kein Jahr später ist er nach einem kurzen persönlichen Kennenlernen und 2 Test-Charter-Wochen in Kroatien der Kapitän der SY Staatenlos. Joshs Commitment sich dauerhaft um den Staatenlos-Katamaran zu kümmern merkt man jeden Tag, den man mit ihm an Bord ist. Es könnte kaum einen besseren Skipper geben. Josh kann übrigens exzellent asiatisch kochen – und fast alles selber reparieren.

Staatenlos.ch-Gründer Christoph Heuermann ist Eigentümer der SY Staatenlos. Mich faszinierten die Meere wie die Erkundung der Welt schon als kleines Kind, das Atlanten und Lexika nur so verschlang. Von 2015 bis Anfang 2020 bereiste ich 160 Staaten, teilweise auch per Schiff zu entfernten Destinationen wie Antarktis, Galapagos-Inseln oder gar Pitcairn. Der Traum mit 30 alle Länder der Welt bereist zu haben wurde im März 2020 durch Covid1984 jäh zerstört, ist aber fortan nur aufgeschoben, nicht aufgehoben.

Segeln reizte mich schon immer, aber nur mit dem Komfort eines Eigentümers, der sich auf fachkundige Crew verlassen und so seinen Dutzenden geschäftlichen Projekten weiterhin nachgehen kann. Als typische Crew auf anderen Booten mitzusegeln hat mich nie gereizt – ja meinen ersten Segelkurs im Juni 2017 in Griechenland habe ich abgebrochen. Learning by Doing auf dem eigenen Boot ist die Devise – und mitterweile habe ich nicht nur einen Hochseeschein, sondern schon einige Tausend Seemeilen unterm Kiel.

Als 2m-Mann war dabei für mich aus vielfältigen Gründen schon von Anfang an klar: nur ein Multihull kommt in Frage. Der Lagoon 380 ist das perfekte erste Boot für mich. Groß genug um in jungen Jahren mit viel Komfort zu segeln, aber klein genug um ihn relativ spontan zu finanzieren. Es wird sicher nicht das letzte Boot sein: mich reizt ein größerer und komplett autarker elektrischer Aluminium-Trimaran, mit dem man selbst die entlegensten Polarregionen erreichen kann. Doch bis dahin werde ich noch viele Seemeilen mit der SY Staatenlos hinter mich bringen.

Christoph plant nicht das ganze Jahr, sondern langfristig etwa 4 Monate pro Jahr auf dem Staatenlos-Katamaran zu verbringen, während der anhaltenden Covid-1984-Zeit mangels Alternativen auch länger. Ihn reizt dabei vor allem abgelegene Regionen und Inseln zu erkunden, die auf gängigen Weg kaum erreichbar sind. Für ihn ist der Kat aber nicht nur Spielzeug, sondern auch Investment: mit Skipper Josh kann er es perfekt an seine weltweite Community aus Online-Unternehmern und Investoren verchartern. Vielleicht hast auch Du mal Lust mit uns mitzusegeln?

Auf Passagen von A nach B hat die SY Staatenlos zudem vielfältige andere Crew-Mitglieder an Bord. Regelmäßig schreiben wir Plätze für Crew-Mitglieder in den typischen Segelgruppen im Internet wie “Hand gegen Koje” etc aus, die uns ein paar Tage bis Wochen unterstützen können, falls wir Bedarf dafür sehen. Dabei wurde schon mehr als eine langfristige Freundschaft geschlossen. Von Bewerbungen als dauerhafte Crew bitten wir indes abzusehen. In Küstengewässern kann Josh und eine eventuelle weibliche Begleitung perfekt allein für Sicherheit und Komfort der Gäste sorgen. Schließlich soll möglichst viel Platz für Dich zur Verfügung stehen!

Unsere Flaggenwahl

Die SY Staatenlos hat neben den anarchokapitalistischen Segeln auch ein breites Sortiment an Flaggen der Freiheit. Die schwarze Swastika auf gelb-roten Grund weist uns deshalb nicht als Nazis aus, sondern Bewunderer der Kuna Yala Kultur, deren Nationalsymbol es ist (San Blas Inseln in Panama, das unser Refugium in der Hurrikan-Zeit in der Karibik wird). Passend zu den Segeln lassen wir meist eine schwarz-gelbe Gadsden/Jolly Roger Flag mit Schlange/Totenkopf wehen. Jede Kabine verfügt übrigens auch über “Dont Tread On Me”-Handtücher.

Eigentlich soll dieses Kapitel aber der Boots-Zulassung dienen, für die die zahlreichen US-Flaggen bei uns sinnbildlich sind. Die SY Staatenlos ist nämlich in den Vereinigten Staaten, genauer gesagt in Delaware, registriert. Die blaue Delaware-Flagge mit dem Spruch “Liberty and Independence” gefällt uns nicht nur entsprechend gut, sondern hat auch viele andere Vorteile. Das Thema Bootszulassung soll dabei an anderer Stelle vertieft werden. Christoph hat hier intensives Wissen aus eigener Anschauung erworben, das er Dir gerne in einem Beratungsgespräch vermittelt!

Die Delaware-Flagge hat kein sonderlich hohes Ansehen und kann bei Einklarierung in manchen Ländern sogar problematisch sein, war aber die unkomplizierteste und schnellste Lösung für unseren Zeitplan. Eine Delaware LLC, die die SY Staatenlos besitzt, kann ich schließlich innerhalb eines Tages gründen, die beschleunigte Registrierung dauert nur 5 Werktage. Für 3 Jahre Boots-Registrierung inklusive US-MMSI (Call Sign) werden knapp 800$ fällig – die dafür nötigen Dokumente sind minimal. In vielen anderen Ländern ist die Zulassung deutlich aufwändiger und wesentlich teuer. Delaware kann problematisch sein, weil es keinen eigenen Schiffsregister hat und einige ausländische Behörden zurecht behaupten, dass Delaware kein Staat sei. Hier sei aber darauf hingeweisen dass es auch keine US-amerikanischen Rechtsformen gibt, sondern nur jene der Bundesstaaten. Ausgegeben wird die Delaware-Registrierung vom Department of Wildlife & Fisheries – selbst im strengen Europa hatten wir damit aber keine Probleme.

Warum keine EU-Flagge, etwa die extrem unkomplizierte Deutsche? Das liegt an der Umsatzsteuer-Problematik. Wie fast alle etwas älteren Boote in Kroatien haben diese keine Umsatzsteuer gezahlt, was am noch nicht so lang entfernten Beitritt Kroatiens in die Europäische Union liegt. Zwar werden auf gebraucht erworbene Boote grundsätzlich keine Umsatzsteuern fällig, entscheidend ist aber ob diese einmal gezahlt wurde oder nicht. Ist dies nicht erfolgt, bleiben 2 Möglichkeiten: das Boot direkt nach Zulassung exportieren und im gewünschten EU-Land importieren und Umsatzsteuer zahlen (aktuell ist Deutschland mit nur 16% sogar das beste Land dafür) oder den “Temporären Import in die EU” erklären. Darunter kann ein nicht umsatzsteuer-bezahltes Boot bis zu 18 Monaten in EU-Gewässern unter bestimmten Bedingungen bleiben, die unser Erfahrung nach aber deutlich laxer ausgelegt werden als sie im Gesetz stehen. So dürfen offiziell während dieser Zeit keine Arbeiten am Schiff erfolgen und nur der Eigentümer mit Familie an Bord sein, vorausgesetzt er hat seinen Wohnsitz außerhalb der EU. Zumindest dies ist bei mir mit Paraguay-Wohnsitz der Fall gewesen, der Rest weniger.

Da die SY Staatenlos aber ohnehin aus dem Mittelmeer raus aus der EU bewegt werden sollte, kam für uns nur die Temporary Importation infrage. Würde ein nicht umsatzsteuerbezahltes Boot in der EU eine EU-Flagge nutzen, könnte jedes Land das Boot festsetzen und auf Zahlung der Umsatzsteuer pochen. Ein Flaggenwechsel auf ein EU-Land ist bei uns hingegen ab den Kanaren möglich (die ja ihr eigenes reduziertes Umsatzsteuersystem haben), aber aktuell nicht angestrebt. Schließlich sind die bürokratischen Formalitäten der Einklarierung in ein Land außerhalb Europas meist ohnehin stressfreier und Delaware-Registrierungen gerade in der Karibik sehr häufig. Und zweifellos passen die Vereinigten Staaten von ihrem Gründungsmythos her noch am ehesten zu einem Schiff wie die SY Staatenlos.

Unsere bisherige Route

Die SY Staatenlos war unter dem vorherigen Eigner Charter-Katamaran in den kroatischen Küstengewässern. Mit uns legt sie nun innerhalb eines halben Jahres 4000 Seemeilen durchs Mittelmeer und über den Atlantik zurück. Seit Montenegro ist unser Boot durch das Satelliten-Tracking eines Yellowbrick in stündlichen Abständen verfolgbar.

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Über die Route unserer SY Staatenlos wird durchgehend auf Christophs persönlichen Reiseblog christoph.today in englischer Sprache berichtet. Hier sind die wesentlichen Artikel chronologisch verlinkt:

 

bis Juli 5: Kauf, Export und Re-Import der SY Staatenlos von Split nach Tribunj

Juli 5-25: Aufrüstung und Reparaturen in Tribunj und Sibenik

Juli 25-27: Sibenik-Bisevo-Vis-Hvar-Lastovo:

Juli 27-August 1: Lastovo-Mljet-Korcula-Makarska-Brac-Trogir

August 1-6: Trogir-Kornati-Dugi Otok-Mali Losinj-Novalja

August 6- 9: Novalja-Rab-Velebit-Zrce

August 10-13: Zrce-Zrmanja Canyon-Vir-Zadar

Augus 13-24: Zadar-Sibenik-Dubrovnik (Aufrüstung)

August 24-29: Dubrovnik-Porto Montenegro

August 29-September 4: Porto Montenegro-Kotor-Budva-Porto Montenegro

September 4-17: Aufrüstung in Porto Montenegro

September 17-Oktober 8: Montenegro-Mallorca, Spain

Oktober 8-12: Palma-Fornells-Soller-Paguera-Palma:

Oktober 12-19: Palma-Ibiza-Formentera

Oktober 19-23: Formentera-Playa Genoveses-Almeria-Benalmadena

Oktober 23-29: Benalmadema Marina/Andalusien-Erkundung

Oktober 29-November 3: Benalmadema-Gibraltar-Graciosa/Lanzarote

November 3-18: Warten auf neuen Motor in Puerto Calero, Lanzarote

November 18-30: Warten auf anderen neuen Motor in Las Palmas, Gran Canaria

Mitsegeln? Unsere nächsten Destinationen

Die SY Staatenlos hat das Potential um die Welt zu segeln – und genau das wollen wir in den nächsten Jahren auch  tun. Unsere angedachten Destinationen geben dir einen Überblick, wann und wo Du mit uns vielleicht segeln kannst.

November 2020: Kanarische Inseln, Spanien

Dezember 2020: Gambia und Kapverden

Januar 2021: Kapverden und Überfahrt nach Brasilien

Februar-Juni 2021: Küstenerkundung Brasilen, später offen für Gäste in Angra dos Reis/Ilha Grande/Rio de Janeiro

Juni-Juli 21: Passage von Brasilien nach Panama, Erkundung Surinam/Guyana

Juli-November 21: offen für Gäste in Panama/Kolumbien

ab November 21: Erkundung der Kleinen und Großen Antillen

Genauere Möglichkeiten schreiben wir einige Monate zuvor über die gängigen Netzwerke aus. Der Staatenlos-Katamaran kann nur zusammen mit Skipper Josh gesegelt werden. Es besteht die Möglichkeit das ganze Boot oder auch nur eine Kabine zu mieten. In der Tat sollen Workations an Bord mit verschiedenen Staatenlos-Mitgliedern der Hauptaugenmerk sein. Auch Yoga Retreats oder Fachseminare lassen sich auf unserem Boot in kleinen Gruppen ausrichten.

Der Lagoon 380 ist auf bis zu 11 Personen zugelassen. Zur Verfügung stehen 2 geräumige Doppelkabinen mittschiffs plus Christophs leicht größere Eigner-Kabine am Heck falls er nicht an Bord ist. Die beiden nur über Luken zugänglichen Kojen am Bug dienen grundsätzlich als Stauraum, können auf Wunsch aber als zusätzlicher Schlafplatz für eine Person konvertiert werden. Ferner kann der Tisch im Salon zu einem Doppelbett umgewandelt werden. Natürlich kann man auch einfach draußen schlafen – auf den Trapezen unseres Katamarans oder unterm Bimini ist dies gerade bei heißer Wetterlage vielleicht sogar angenehmer. Alle Gäste teilen sich dabei 2 Badezimmer und sämtliche andere Ausstattung, die wir oben bereits angesprochen haben.

Falls Du Interesse hast den Staatenlos-Katamaran live zu erleben, bleib auf dem Laufenden in unserem Telegram-Kanal, Facebook oder trete der allgemeinen Newsletter-Liste bei. Sobald es möglich ist mit zu segeln werden wir entsprechende Ausschreibungen machen. Gerne kannst Du in der Zwischenzeit auch einfach an [email protected] oder [email protected] schreiben wenn du Fragen zu unserem Projekt und Lifestyle hast 😉

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