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Auf Staatenlos beschäftigen wir uns ab und an auch mit Krypto-Währungen und neuen technischen Entwicklungen. Heute informiert uns einer der Staatenlos-Leser der ersten Stunde, Dennis Spieß, über das spannende dezentrale Soziale Netzwerk Steemit, das seine Autoren belohnt Content zu kreieren.

Steemit ist nicht nur dezentral, das heißt frei von jeglicher Zensur und Regulierung, die wir spätestens seit den „Hate Speech“-Gesetzen auf Facebook & Co. haben, sondern belohnt seine Autoren sogar wertvolle Inhalte zu erschaffen. Statt Facebook zu einem Milliarden-Konzern zu machen lässt sich mit Steemit selbst gut Geld verdienen.

Steemit als dezentrales Netzwerk über die Blockchain hat auch seinen Krypto-Token Steem. Steem ist mit einer Marktkapitalisierung von 380 Millionen USD mittlerweile auf Platz 16 aller Krypto-Währungen und im steten Aufschwung begriffen. Statt nur als Spekulationsobjekt wie so viele Krypto-Währungen bietet Steemit aber einen echten Mehrwert in Form eines dezentralen Netzwerkes auf Peer-to-Peer-Basis, das deshalb nicht zu verbieten, regulieren oder manipulieren ist.

Deshalb wird Staatenlos in einer Zeit immer einschneidender Beschränkungen der freien Meinungsäußerung seine Blog-Inhalte nach und nach auf Steemit kodifizieren – und damit vielleicht sogar Geld verdienen. Wie das Ganze genau funktioniert erklärt Euch Dennis von Liberated.de in seinem heutigen Gastbeitrag.

 

Wenn Du auch ein spannendes Staatenlos-relevantes Thema zu meinem Blog beisteuern willst, kannst Du dich gerne als Gast-Autor bei mir melden.

 

Mit Katzenvideos zum schnellen Geld – wie ich sogar bei sinkenden Kursen von der Blockchain profitiere

Ich gebe es zu: Katzenvideos liefern nicht gerade den größten informationellen Mehrwert. Dennoch ist dieses stereotype Social-Media-Phänomen bestens dafür geeignet, um zu erklären, wie man leicht mit Steem Kohle macht. Und zwar genug Kohle, um sich damit schnell schon ein Leben als Perpetual Traveler etwa in Südostasien zu finanzieren. Aber zunächst einmal die Grundlagen für alle, die Steem noch nicht kennen:

 

Steem? Counter Strike?

Nein, diese Internet-Goldgrube hat nichts mit Steam zu tun. Steem ist eine Kryptowährung mit angeschlossenem sozialen Netzwerk. Oder vielmehr umgekehrt: Steemit.com ist das Facebook von Morgen mit angeschlossener Blockchain-Technologie. Alle Beiträge, Likes und Shares werden dezentral auf vielen verschiedenen Servern gespeichert und sind unkontrollier- und somit auch unzensierbar.

 

Allein dies wäre schon Grund genug für uns staatenlose Pioniere der Freiheitsbewegung sofort komplett auf Steem als unsere Hauptplattform umzusatteln.

 

Was Bitcoin für das Geld und das Bankgeheimnis ist, stellt Steem für die Pressefreiheit dar. Insbesondere in Zeiten des Kampfes gegen die Meinungsfreiheit Hate-Speech, werden immer mehr Leute in die unzensierten Alternativen drängen.

Aber der größte Reiz an Steem ist finanzieller Natur. Jedes Posting, jeder Kommentar, jedes Teilen und auch jeder Like, der selbst hochgevotet werden kann, werden in den hauseigenen Kryptowährungen entlohnt. Hier lässt sich entscheiden, ob man direkt in auscashbaren Steem-Dollars bezahlt werden möchte oder ob man längerfristig in sogenanntes Steem-Power investieren möchte. Nein, auch das hat nichts mit Dampfkraft (steam power) zu tun, obwohl es Deinen Einfluss im Netzwerk wie eine Dampfmaschine nach vorne bringt. Steem-Power lässt sich nämlich am besten als Einfluss oder Medienmacht erklären. Es stärkt Deine Like-Kraft. Mit Steem-Power entscheidest Du mit, welche Content-Produzenten im System am meisten entlohnt werden sollen. Allein schon aus diesen monetären Anreizen wird sich meiner Meinung nach Steem (oder vielleicht auch eine andere ähnliche Kryptowährung) mittelfristig gegen alle konventionellen Konkurrenten auf dem Markt der Social Media durchsetzen.

 

Wie kommt das Geld bei Steemit ins System?

Im Prinzip finanziert sich Steem genauso wie Facebook. Es gibt zum einen Investoren, die auf eine rosige Zukunft von Steem spekulieren. Und zum anderen gibt es Werbetreibende. Während diese bei Facebook ganz offensichtlich Geld für Anzeigen bezahlen, läuft das bei Steem indirekt über die besagte Steem-Power. Habe ich beispielsweise ein Produkt, das ich bewerben möchte, dann schreibe ich einen Werbetext und vote ihn hoch oder ich unterstütze mir positiv gesonnene Produkttester mit meiner erkauften Like-Kraft.

 

Doch anders als bei Facebook partizipieren nicht hauptsächlich Mark Zuckerberg und die Facebook-Aktionäre am Gewinn, sondern in erster Linie die Nutzer-Community.

 

Allerdings gibt es eine nicht unerhebliche Inflation, vor der man jedoch mit dem längerfristigen Investment in Steem-Power geschützt ist. Es ist also sinnvoll, entweder in Steem-Power zu investieren oder Gewinne schnell auszahlen zu lassen. Theoretisch muss man nicht einen Cent in das System investiert haben, um schon daran verdienen zu können. Es reicht qualitativ guten Inhalt zu kreieren oder diesen frühzeitig aufzufinden und mit Likes und Shares zu dessen Verbreitung beizutragen.

Denn wie gesagt, kann man auch nur mit Likes und Shares Geld verdienen. Was jedoch qualitativ ist, entscheidet wie auch in Facebook der Markt – allerdings (noch) ohne Filterblase. Diese will nämlich in Facebook dafür sorgen, dass wir möglichst lange auf der Plattform an sich bleiben und die Werbeeinnahmen für die Plattform Facebook sprudeln. Informationell gute Inhalte gehen da häufig in der Masse der Katzenvideos unter. Bei Steem geht es nicht in erster Linie darum, dass man möglichst lange auf der Plattform verweilt, sondern jeder einzelne Nutzer ist darum bemüht, dass Du insbesondere auf seinen Inhalt achtest und ihn hochvotest.

 

Natürlich ist es für die Steem-Community insgesamt von Vorteil, wenn Du zu einem Social-Media-Junkie wirst und möglichst viele Artikel liest und upvotest. Aber da es keinen zentralen Haupteigentümer der Plattform gibt, sondern alle miteinander konkurrieren, steht die Qualität der einzelnen Inhalte vielmehr im Vordergrund.

 

Die Katzenbilder-Strategie

Trotz verschiedenen psychologischen Strategien und Filterblase bei Facebook ist es dennoch nicht von der Hand zu weisen, dass offensichtlich ein Markt für süße Katzenbilder besteht. Die Filterblase in Facebook entsteht ja gerade aufgrund der Tatsache, dass der Suchtfaktor mancher Inhalte bei den Nutzern größer ist als dieser bei anderen Dingen ist. Auf diese gut funktionierenden Inhalte hin muss man Facebook, Twitter, Instagram und YouTube analysieren.

Die berühmten Katzenvideos stehen hier stellvertretend für alles, was im Internet Hochkonjunktur hat. Dies können vegane Kochrezepte sein, lustige Memes, Videos zu den neuesten Verschwörungstheorien oder einfach nur hilfreiche Anleitungen und Lifehacks. Hast Du ein Internet-Phänomen gefunden, was bei Facebook viele Likes generiert, so kannst Du Dir auch fast sicher sein, dass man damit auch bei Steem den ein oder anderen wertvollen Upvote generieren kann.

Während man bei Facebook jedoch erst einmal 100.000 Follower haben muss, bis es sich wirklich lohnt, geht dies bei Steem (noch) sehr schnell. So habe ich etwa mit einem Kumpel bei Steem ohne vorherigen finanziellen Einsatz eine Meme-Seite gestartet, bei der wir hin und wieder mehr oder weniger lustige Bilder posten. Obwohl wir nichts als nur ein bisschen Zeit investiert haben, ist ein Like gerne mal 10 Cent wert. Letztens haben wir mit einem besonders lustigen Bildchen über 80 US-Dollar gemacht. Als meine Schwester das sah, hat sie kurzer Hand auch ihren eigenen Steem-Account erstellt. Nach nicht einmal 48 Stunden durfte auch sie ihren ersten 80-Dollar-Post feiern. Zwar variiert der Steem-Preis gerne mal ein bisschen, aber ob 60 oder 80 Dollar, das macht dann auch keinen großen Unterschied, solange diese regelmäßig generiert werden. Und in den letzten Tagen hatten wir mehrere solche erfolgreichen Posts.

Im Grunde geht es bei der von mir so genannten Katzenbilder-Strategie einfach nur darum, ein in anderen Plattformen funktionierendes Konzept auf Steem zu portieren. Da Steem noch in der Pionierphase ist, herrscht hier ein richtiger Goldrausch. Wenn die wichtigsten Informations- und Entertainment-Angebote von Facebook auch auf Steem erhältlich sind und gewisse Schlüssel-Personen zu Steem wechseln, wird dann auch sicherlich die große Masse nachkommen.

 

Die Frage ist nur: Bist auch Du einer der Early-Adaptors?

 

Hast Du vielleicht schon ein Account bei Steem? Wenn ja, wie läuft’s bei Dir? Was sind Deine Tricks und Ideen, um möglichst viele Upvotes zu ergattern? Wie machst Du Nutzer mit viel Steem-Power auf Dich aufmerksam? Teile doch gerne Deine Erfahrungen mit uns im Kommentarbereich!

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