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Südostasien gehört zu den beliebtesten Reisezielen deutsch-sprachiger Touristen. Insbesondere Thailand fasziniert deutsch-sprachige Urlauber seit Jahren und sorgt für einen wahren Massen-Tourismus. Dass Thailand jedoch auch eine Top-Destination für den Perpetual Traveler ist, wissen nur wenige.

 

Vor lauter Vergnügen im Land des Lächelns wagen die meisten nicht einmal einen Blick in die Steuergesetze geschweige denn Recherchen zu einem legalen Aufenthalts-Status. Sie vertrauen lieber auf die scheinbare Ineffizienz der thailändischen Regierung und bequemen Visa-Runs mit den Nachbarländern.

 

Was früher jedoch jahrelang funktionierte, muss nicht zwingend weiter so gehen. Es lässt sich ein Trend beobachten, dass Staaten wie auch Thailand zunehmend ihre Einreisebedingungen auch tatsächlich durchsetzen. Thailands Ein-Monats-Visa bei Einreise kann in Rahmen einer Südostasien-Reise getrost 2-3 mal durch erneute Einreise verlängert werden, aber nicht für ewig. Es häufen sich die Fälle, wo Thailand-Langzeitresidenten ohne legalen Aufenthaltsstatus irgendwann die Wiedereinreise verweigert wird. Am Flughafen warnen große Schilder vor den negativen Folgen über die erlaubte Zeit des Visums im Land zu bleiben – ein teils jahrelanger Einreisestopp kann dazu gehören.

Auch steuerlich sollte man sich in Grundzügen Thailands einzigartiges Steuersystem klar machen. Auch hier kam manch Europäer in der letzten Zeit in unfreiwilligen Kontakt mit den Thai-Behörden. Narrenfreiheit mag in manchen Orten des Landes herrschen, aber nicht überall.

 

Dennoch oder vielleicht gerade deswegen ist Thailand nicht nur als Spielplatz eine optimale Flagge für den Perpetual Traveler. Gerade auch als Wohnsitzland kann Thailand eine exzellente Wahl sein, wenn man das Dickicht zur Erlangung einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung erfolgreich navigiert.

 

Thailands einzigartiges Steuersystem

Thailand ist als Wohnsitzland gerade deshalb so interessant, weil es ein auf der Welt einzigartiges Steuersystem hat, das richtig strukturiert komplette Steuerfreiheit bietet, falsch aufgesetzt jedoch sehr teuer werden kann.

Thailands Steuersystem lässt sich am ehesten mit dem der englisch-geprägten Non-Dom-Staaten wie Malta vergleichen. Besteuert neben Inlandseinkommen wird nur Auslandseinkommen, das ins Land gebracht wird. Mit der entscheidenden Bestimmung jedoch, dass nur Auslandseinkommen, das im gleichen Kalenderjahr ins Land gebracht wird, versteuert werden muss. Ist das Auslandseinkommen in den Vorjahren erzeugt worden und im Ausland investiert, so lässt sich das Vermögen in den Folgejahren steuerfrei nach Thailand bringen.

Grob gesagt heißt dies, dass sich etwas Vermögen auszahlt, um das thailändische Steuersystem für sich nutzen zu können. Man braucht Reserven um ein Jahr in Thailand leben zu können, da sein Auslandseinkommen nicht im gleichen Jahr ins Land gebracht werden sollte. Falls dies doch passiert, greifen Einkommenssteuersätze von bis zu 35 Prozent.Mit den geringen Lebenshaltungskosten Thailands ist es jedoch keine große Kunst, bereits relativ schnell Thailands einzigartiges Steuersystem zur vollen Steuerfreiheit auszunutzen.

Dennoch gibt es einige Gruppen, denen diese Regelung arge Probleme bereitet. Zu nennen sind vor allem die (Früh)-Renter, die rein von ihrer Pension leben, die ihnen monatlich nach Thailand ausgezahlt wird. Da sie oft kaum weiteres Vermögen haben, sondern von der monatlichen Rente leben, können sie Thailands Steuersystem nicht für sich nutzen, sondern müssen ihre eingeführte Rente versteuern. Thailands Steuerbehörden haben sich gerade diese Gruppe auch vorgenommen und in der Vergangenheit einige amerikanische und europäische Renter zu ordentichen Nachzahlungen verdonnert.

Thailands Spezialform der Territorialbesteuerung macht Sinn für ein Land, das inländische Geschäftsgründung stark erschwert. Zwar gibt es mittlerweile Konzessionen zur Gründung von etwa Software-Firmen mit voller ausländischer Eigentümerschaft, doch sollte man sich in Südostasien nicht auf die Rechtssicherheit verlassen. In Nachbarstaaten wie Vietnam stellen ausländische Investoren oft fest, dass ihr angeblich 5 Jahre steuerfreies Unternehmen zwar tatsächlich nicht besteuert, aber mit allen möglichen Abgaben anderer Art belangt wird. Und dass man zwar so viel Vermögen, wie man möchte, in Vietnam investieren, kaum jedoch seine Renditen aus dem Land hinausbringen kann.

 

Ähnliche Skepsis sei auch in Thailand bei inländischen Geschäften geboten. Deshalb lohnt sich, auch in Ermangelung der Ausgabe einer Arbeitserlaubnis selbst bei Daueraufenthaltsrecht, mit Thailand-Wohnsitz selbstständig auf Auslandsmärkten aktiv zu sein.

 

Thailands besondere Form der Besteuerung sorgt dafür, dass das Land nicht als Steueroase wahr genommen wird. Hier zählen Malaysia, Singapur und Hong-Kong zu den wesentlich verdächtigeren Staaten in der Region. Vielleicht überlagert durch den Reiz als Tourismus-Land macht das Thailand deshalb so attraktiv für jene, die steuerfrei leben, aber es nicht an die große Glocke hängen wollen. Schließlich kann man vielerlei andere Gründe anführen, die zur Wahl eines Thailand-Daueraufenthaltes führen als das Steuersystem.

Wesentlich zu beachten ist jedoch, dass die Steuerpflicht in Thailand rein durch einen Aufenthalt von mindestens 180 Tagen im Land getriggert wird. Möchte man steuerlich ansäßig in Thailand sein, sollte man sich auch mindestens ein halbes Jahr im Land aufhalten. Ein steuerlicher Wohnsitz wird ungleich Panama oder Paraguay nicht alleine durch eine Permanent Residence begründet, sondern nur durch realen Aufenthalt. Andersrum heißt dies natürich, dass trotz Daueraufenthaltsberechtigung Thailands Steuersystem gar nicht greift, wenn man weniger als 6 Monate im Land verbringt.

Grundsätzlich eignet sich Thailand dennoch auch als Pro-Forma-Wohnsitz für Perpetual Traveler, da steuerliche Ansäßigkeit in den wenigsten Anwendungsfällen momentan bewiesen werden muss.

 

Wohnsitzlosigkeit abgesichert durch eine Aufenthaltsberechtigung in Thailand kann somit eine wunderbare Alternative zu einer Permanent Residence in etwa Panama oder Paraguay sein. Und falls man dann doch steuerlich ansäßig sein möchte, verbringt man einfach 180 Tage im schönen Thailand.

 

Daueraufenthalt in Thailand mit dem Thal Elite Visa

Wie anfangs erwähnt ist es keine Dauerlösung mehr auf Visa-Runs zu setzen, um ewig in Thaland bleiben zu können. Stattdessen sollte man sich um eine legale Aufenthaltserlaubnis kümmern, die auf offiziellem Wege natürlich nicht so einfach zu bekommen ist. So vergibt Thailand eine ordentliche Aufenthaltserlaubnis jährlich etwa nur an 20 Personen pro Staat. In großen Staaten wie Deutschland können Staatsbürger also ewig warten über einen solchen Prozess ihre Aufenthaltserlaubnis zu erlangen.

Einfacher ist es, wenn man die 50 Jahre an Alter überschritten hat. Pensionären erlaubt Thailand das Bleiberecht, wenn sie mindestens 10 Millionen Baht ins Land investieren.
Solange 10 Millionen Baht investiert sind, kann das einjährige Aufenthalts-Visum unbeschränkt verlängert werden. Nach aktuellem Kurs ist dies ein Investment von etwa 250.000€. Damit ist Thailand noch wesentlich teurer als das südliche Nachbarland Malaysia, das Pensionären reine Territorialbesteuerung verbunden mit einem 10-jährigen-Multiple-Entry-Visum für ein Investment von nur knapp 50.000€ bietet.

Auch der Weg über im Vorhinein beantragte Visa ist kaum gangbar. Ein vorab für 3 Monate ausgestelltes Touristen-Visum kann mit Genehmigung eines Einwanderungsbeamten für maximal ein Jahr verlängert werden. Daueraufenthaltsberechtigung ist damit nicht verbunden.

So schwer das Bleiben in Thailand nun auf den ersten Blick scheint, so wenig schwierig ist es, wenn man nach weiteren Alternativen recherchiert.

 

Oft übersehen, aber komplett legitim ist etwa das Thailand Elite Programm, das neben legalen Daueraufenthalt auch vielfältige weitere Vorteile in Thailand bietet. Man braucht lediglich etwas Kleingeld.

 

Das Elite Programm ist ein offizielles Programm der thailändischen Regierung dem Tourismus-Ministerium unterstehend. Obwohl viel beworben nehmen jährlich jedoch nur etwa 250 Menschen die Möglichkeiten dieses Programm in Anspruch. Mit verstärkten Ausschluss von Dauer-Visa-Runs ist ein Anstieg in Zukunft jedoch zu erwarten.

Thailand Elite bedeutet schlicht und einfach den Kauf einer Aufenthaltsgenehmigung. Gegen einen gewissen Geldbetrag entsprechend dem gewählten Programm gibt es ein zeitlich beschränktes Aufenthaltsvisum, Unterstützung mit den Einwanderungsbehörden und Sondervorteile in vielen thailändischen Institutionen, etwa Rabatte für Hotels und Spas. Insbesondere der Abhol-Service vom Flughafen mit Limousine und extrem schnelle und unkomplizierte Durchschleusung durch den Flughafen ist für viele ein netter Bonus. Wer schon einmal Stunden am Bangkok Airport verbracht hat, weiß es zu schätzen, wenn er bereits 10 Minuten nach Verlassen des Flugzeugs auf den Weg in sein Hotel ist.

Trotz vieler weiteren Boni über das Aufenthaltsrecht hinaus ist es nicht teuer Thailand Elite zu sein. Das zu einem 5-jährigen Aufenthalt berechtigende Programm kostet 500.000 Baht, also etwa knapp 13.000€. Runtergerechnet auf den Monat sind dies etwa 200€ für legalen Aufenthalt in Thailand samt einigen Boni. In anderen Programm-Kategorien zahlt man bis zu 50.000€, das Bleiberecht geht jedoch bis zu 20 Jahren und kann Familienmitglieder umschließen. Runtergerechnet kann ein legaler Aufenthaltsstatus in Thailand somit unter 100€ im Monat kosten.

 

Für den ernsthaften Perpetual Traveler sollte diese Summe keinerlei Kopfschmerzen bereiten. Schließlich ist damit nicht nur das dauerhafte Leben in einem hoch attraktiven Land, sondern auch komplette Steuerfreiheit auf Auslandseinkommen inkludiert.

 

Thailand Elite gibt es in 8 verschiedenen Ausführungen, die alle unterschiedliche Vorteile und bieten. Neben Unterschieden für Einzelpersonen, Familien und Immobilien-Besitzern ist vor allem die Dauer maßgeblich. Für Einzelpersonen kosten 5 Jahre mit dem Elite Easy Access 500.000 Baht, also etwa 13.000€. 10 Jahre mit dem Elite Privilege Access sind etwa 26.000€, während das vorteilhafteste Programm Elite Ultimative Privilege mit 2.000.000 Baht etwa 50.000€ kostet, dafür aber 20 Jahre Aufenthaltsvisum bietet. Nur hier sind auch etwa Golf und Spa-Besuche inkludiert, während die anderen Programme jedoch auch Flughafen-Abholung, diverse Rabatte und weitere Vorteile bieten. Erwähnenswert ist noch, dass man das günstige Elite Easy Access Visum jederzeit upgraden kann in ein Elite Ultimative Privilege. Wer nach 5 Jahren in Thailand also noch nicht genug hat, der kann das Programm noch weitere 15 Jahre verlängern, indem er die knapp 39.000€ Differenz zahlt.

Eine englische Übersicht aller Programme und ihrer Vorteile sei hier gegeben:

 

 

 

Das Elite Programm macht die Einreise nach Thailand so unkompliziert wie möglich. Freundliche, englisch-sprachige Service-Kräfte lotsen bei Ankunft möglichst schnell zum Priority-Schalter, wo innerhalb weniger Minuten der einjährige Aufenthalt in den Pass gestempelt wird, der einen Elite Sticker aufweist. Dieser Elite-Sticker kann bei frühzeitiger Buchung an allen Flughäfen des Landes angebracht werden. Das Elite Visa kann dann in jedem Einwanderungszentrum jährlich erneuert werden, wenn man in dieser Zeit nicht ausreisen möchte. Alle 90 Tage muss man sich bei der Einwanderungsbehörde oder im Thai Elite Office in Bangkok zusätzlich melden und seinen Pass vorlegen.

Neben den vielen Boni bei der Einreise ist vor allem die Zusammenarbeit mit der Bangkok Bank interessant. Thai Elite-Besitzer haben besondere Privilegien bei der Eröffnung eines Auslandswährungskontos und zahlen deutlich weniger Gebühren auf Verwaltung und Überweisungen.

Die Beantragung von Thailand Elite ist recht simpel. Zuerst muss nur eine Kopie des Passes eingereicht werden, um sich eine Vorab-Authorisierung der thailändischen Behörden zu holen. Dies dauert etwa 5 Tage. Anschließend füllt man das Formular für das Programm seiner Wahl aus, legt die nötigen Dokumente und Passfotos bei und schickt einen Scan an das zuständige Büro. Mit der Zahlung der Mitgliedschaftsgebühr wird das Ganze dann innerhalb einer Woche bearbeitet. Schlussendlich muss man lediglich seinen Elite Visa Sticker in den Pass eintragen lassen, was neben den thailändischen Flughäfen auch in den Thai-Botschaften im bisherigen Wohnsitzland möglich ist.

 

Vom Aufwand her ist die Einwanderung in Thailand damit im internationalen Vergleich recht einfach. Lediglich das nötige Kleingeld, um sich das Aufenthaltsrecht zu “erkaufen”, muss man mitbringen. Thailand Elite ist jedoch ein völlig legitimes Programm, das echte Vorteile bieten kann. Es bleibt zu hoffen, dass in Zukunft mehr Leute seine Vorteile zu nutzen wissen.

Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten seinen Wohnsitz in Thailand zu erlangen. Etwa für Rentner ab 50 oder ein Education-Visa über Thai-Sprachschulen. Die sicherste und einfachste Variante für gut verdienende Unternehmer ist jedoch das Thai Elite Programm

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