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Einen nicht unbeträchtlichen Teil meiner Arbeit für Staatenlos erledige ich vom Flughafen. So sitze ich auch jetzt wieder im Sala Monteverdi am Flughafen Mailand Malpensa und warte auf meinen Abflug nach Hawaii. Aber es lässt sich aushalten in einer Airport Lounge – mit schnellem Internet, bequemen Sitzen, warmen Essen und unlimitierten Alkohol.

All das hat mir die Kreditkarte ermöglicht, über die ich Dir heute schreibe, weil sie in meinen Augen trotz ihrer Kosten unverzichtbarer Bestandteil im Portmonee eines Perpetual Travelers sein sollte.

600€ im Jahr +300€ Aufnahmegebühr für eine Kreditkarte sind zwar eine stolze Summe, doch die sich daraus ergebenden Vorteile sind ein Vielfaches wert. Welche das sind und wie Du die Karte bekommst, erzähle ich Dir in diesem Blog-Artikel.

 

Welche Kreditkarte?

Es handelt sich um eine Platinum-Karte von American Express. Diese Kreditkarte ist eine Charge-Karte: das heißt das Limit ist bedarfsgerecht und es wird monatlich vom Konto abgebucht. Bedarfsgerecht heißt, dass die Karte trainiert werden kann auf ein höheres Limit. Wird die ersten 3 Monate kaum etwas über die Karte umgesetzt, so wird das Limit relativ niedrig sein. Selbst wenn man einmal das Limit erreicht hat vor Monatsende, kann man mit einer schnellen Banküberweisung aber die Kosten wieder ausgleichen.

Sonst funktioniert die Amex Platinum wie jede andere Kreditkarte auch, mit dem Vorteil, dass Transaktionsgebühren wegfallen. Es ist jedoch zu erwähnen, dass sie sich nicht wirklich zur Bar-Abhebung eignet. Erstens muss dies separat nach einigen Monaten Kartenbesitz beantragt werden, zweites findet man kaum Geldautomaten, die Amex-Karten akzeptieren.

Zur Kartenzahlung jedoch ist American Express längst nicht nur in den USA verbreitet, sondern lässt sich mittlerweile auch in vielen anderen Ländern benutzen. Gerade online kann man mittlerweile fast überall damit bezahlen. Und auch der deutsche Einzelhandel und viele gute Restaurants setzen zunehmend auf Amex-Inhaber.

Um jede Kleinigkeit mit Karte zu bezahlen, holt man sich die Amex-Platinum-Karte aber eigentlich nicht. Viel mehr sind es die vielen Boni, die ein Vielfaches der Jahresgebühr von 600€ herausholen. Die wichtigsten fasse ich im Folgenden zusammen.

 

Die besten Boni der Amex-Platinum-Karte

Jeder Karteninhaber kann beitragsfrei eine Platinum-Zusatzkarte für den Lebenspartner oder ein Familienmitglied beantragen. Sämtliche vorgestellten Boni gelten also theoretisch doppelt. Weiterhin können bis zu 4 zusätzliche Gold- und Blue-Karten kostenfrei beantragt werden, die allesamt über das Hauptkonto abgerechnet werden. Insofern ist in diesem Fall Vertrauen nötig. Eine weitere Platinum-Zusatzkarte kostet nur 150€.

Auf dem Bild ist ein Pärchen, das auf dem Bett liegt und lächelnd in den Laptop schauen. Die Frau hält dabei eine Kreditkarte in der Hand.

Unbegrenzter kostenloser Zugang zu Airport Lounges über Priority Pass Select

Wie bekommt man Lounge-Zugang? Wenn man nicht gerade seine Status-Meilen „zusammen geflogen“ hat oder Business fliegt, muss man oft teuer zahlen. Nicht so mit dem Anbieter Priority Pass, bei dem über 1.200 Lounges weltweit in einer Pauschale enthalten sind. In 3 Kategorien zu erwerben ist das einzig wirklich Sinnvolle der Priority Pass Prestige, der unbegrenzten kostenlosen Lounge-Zugang in eine der zahlreichen Partner-Lounges ermöglicht. Der Priority Pass Prestige kostet bereits 400€, wenn man ihn unabhängig von einer Kreditkarte erwirbt.

 

Hält man sich vor Augen, dass auch noch eine zweite Person durch die Platinum-Zusatzkarte einen kostenlosen Priority Pass Prestige bekommt, ist allein dieser Boni schon 800€ wert.

 

Den Nutzen von Flughafen-Lounges für gestresste Reisende muss man wohl nicht großartig erläutern. Man kann aus Lounges sehr viel produktiver arbeiten als am Gate, das Internet ist stabil und schnell, Snacks und Getränke für den kleinen Hunger warten ebenso kostenfrei – manchmal sogar ein großes Buffet. Je nach Lounge gibt es noch weitere Annehmlichkeiten wie Duschräume, Massagen und Co.

Auf dem Bild ist ein schwarzer Ford Mustang an der Küste im Hintergrund das Meer zu sehen.

Hoher Status bei Mietwagenfirmen (Sixt, Avis, Hertz) und Hotelketten (Starwood, Hilton, Melia, …):

Da mietet man sich in Florida das billigste Cabrio und erhält einen flotten Ford Mustang – für weniger als 20€ am Tag. Als Amex-Platinum-Besitzer profitiert man nämlich nicht nur von Rabatten bis zu 20% auf alle Mietwagenpreise, sondern partizipiert auch an den Statusprogrammen wie Avis Preferred Plus oder Sixt Platinum.

 

Upgrades der eigenen Mietwagen sind in Zukunft also mehr die Regel als die Ausnahme.

 

Gleiches gilt für die großen Hotelketten weltweit. Während ich kein großer Hotel-Fan bin, nutzen Freunde von mir ihren hohen Status in den Partnerprogrammen so richtig aus um in die besten Suiten in Top-Hotels weltweit upgegradet zu werden.

 

Haftpflicht und Vollkasko für Mietwagen bei Zahlung mit Kreditkarte

Um die Versicherung muss man sich bei der Anmietung des Mietwagens keine Sorgen mehr machen. Bei Zahlung des Mietwagens mit der Karte greift eine volle Haftpflichtversicherung und Vollkasko-Schutz. Es gilt natürlich das Kleingedruckte zu beachten. Trotzdem ist diese Versicherung ihr Geld wert und kann hohe Summen einsparen, weil man den Selbstbehalt ruhigen Gewissens nun nicht mehr auf 0 drücken muss.

 

Weitere Versicherungen

Wenn man mit der Kreditkarte für Flüge und ähnliches zahlt, greift ein umfassender Reise-Versicherungsschutz, insbesondere bezüglich Reisegepäck, Rücktritt, Verspätungen und vielem mehr. Auch Haftpflicht und Unfall ist abgedeckt. 200€ für einen 4 Stunden verspäteten Flug konnte ich bereits schon einmal erfolgreich geltend machen (der Flug kostete ein Viertel davon).

 

Kostenloses Boingo-Wifi weltweit

Eigentlich sollte freies WLAN an Flughäfen eine Selbstverständlichkeit sein, ist es aber nicht. Zum Glück erhält man mit der Amex-Karte unbegrenzten Zugang ins weltweite Boingo-Wifi Hotspot-Netz und kann so auch von unterwegs an vielen Stellen produktiv arbeiten.

 

Meilen sammeln

Natürlich erwirbt man beim Kauf mit der Amex-Karte Bonus-Punkte. Diese Membership Reward Points lassen sich nicht nur in einer Vielzahl von Angeboten direkt über American Express einlösen, sondern auch zu einer Vielzahl von Partnern transferieren. So kann man etwa im Verhältnis 5:4 Punkte in Meilen bei allen guten Airlines umwandeln. Ein solider Jahresumsatz auf der Kreditkarte sorgt dann für den ein oder anderen Freiflug.

Gerade Unternehmer mit hohen Werbungskosten können über ihre Karte abrechnen lassen und so luxuriöser reisen.

 

Ein gut verdienender Bekannter im Import-Export-Geschäft lässt etwa seine monatliche Facebook-Werbung in Höhe von bis zu 40.000€ über seine Amex-Karte laufen und erntet damit monatlich 32.000 Meilen. Das macht mehrere Business-Class Upgrades pro Jahr bei Interkontinentalflügen.

Auf dem Bild sieht man eine Frau, die aus dem Flugzeug rausschaut.

Reise- und Lifestyle Service

Unterwegs und auf der Suche nach einem guten Restaurant? Oder irgendeine andere Sorge, die man gerne abgenommen haben möchte. Der Platinum Reise- und Lifestyle Service kümmert sich um fast alles und organisiert das dann auch (wenn man bereit ist, dafür zu zahlen). Sie konnten mir bereits ein ziemlich ausgefallenes Museum für ein cooles Date organisieren – mal dort nachfragen schadet also nicht.

Ein mir bekanntes Team-Mitglied des Concierge Services erzählte mir mal die Story eines amerikanischen Seglers ankernd vor St. Kitts, dessen teure Spiegelreflex-Kamera in die Karibik gefallen sei. Nach Anruf beim Concierge Service hielt er sie am nächsten Tag in den Händen – und hatte eine Abrechnung von 26.000$ auf der Karte.

 

Da es in New York, wo der Service saß, nämlich keine Kamera gab, musste ein Team-Mitglied nach Chicago fliegen, die Kamera kaufen, zurück nach New York, weiter nach Miami, sich ein Wasserflugzeug chartern und zum glücklichen Segler nach St. Kitts fliegen. Alles ist also möglich bei der Amex Platinum – vorausgesetzt man ist bereit dafür zu zahlen.

 

Dutzende weitere Boni

Natürlich war das längst nicht alles im schwer zu durchblickenden Angebot von Amex. Eine Übersicht aller Boni ffindest Du hier.

Für mich beträgt der Wert der Karte weit über 3.000€. Auch mein viel reisender, noch studierender Bruder freut sich gewaltig über die Benefits seiner Platinum-Zusatzkarte.

Natürlich ist die Kreditkarte nicht für jeden etwas. Wer Deutschland kaum verlässt, der wird wenig von ihr profitieren. Mit jedem zusätzlichen Flug, Hotelübernachtung oder Mietwagenanmietung steigt der Nutzen aber überproportional. Das macht die Amex-Platinum in meinen Augen zum essenziellen Begleiter für jeden Digitalen Nomaden und Perpetual Traveler, die die Kosten von 600€ nach wenigen Wochen damit bereits heraus haben.

Auf dem Bild ist eine Frau, die hinter einem Mann sitzenden Mann steht. Sie zeigt ihm eine Kreditkarte, während er auf dem Computer schreibt.

Was brauche ich, um so eine Kreditkarte zu bekommen?

Offiziell verlangt American Express einen Hauptwohnsitz in Deutschland und ein Jahreseinkommen von 60.000€. Für Schweizer sind die Bedingungen und Kosten leicht höher. Österreicher können sie auf Antrag gar nicht bekommen, sich jedoch von anderen Platinum-Karteninhabern einladen lassen.

Erfahrungsgemäß ist jedoch ein Einkommen weit unter 60.000€ kein großes Hindernis. Sofern Deine Bonität ausreichend gut ist steht einer erfolgreichen Beantragung der Karte für Dich nichts im Weg, scheinbar selbst wenn Du bereits aus Deutschland abgemeldet bist. Die Verifizierung kann online per WebID erfolgen – eine deutsche Adresse muss dafür nicht im Pass eingetragen sein. Du benötigst lediglich irgendein deutsches Konto, von dem monatlich abgerechnet werden kann.

 

Wie ich Dir bei der Beantragung der Amex Platinum helfen kann

Falls Du überzeugt bist, dass Dir die Amex Platinum Kreditkarte ähnliche Vorteile eröffnen kann wie mir, können wir beide davon profitieren.

Für Dich entfallen die 300€ Aufnahmegebühr, wenn Du meinen Empfehlungslink für die Kreditkarte benutzt.

Zudem bekommst Du 30.000 Reward Points fix ohne den sonst nötigen Mindestumsatz von 2000€ in 3 Monaten. 30.000 Punkte entsprechen immerhin 2 Freiflügen innerhalb Europas. Ich bekomme ebenfalls 30.000 Punkte – Win/Win!

 

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