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In diesem Artikel werden die Ergebnisse der Umfrage in Kooperation mit Fabian Hilpert von business2travel – einem engen Freund von Christoph – vorgestellt. Beide sind zusammen etwa schon durch China gereist. Das Ziel war, mehr über die Gewohnheiten und den Lebensstil von Digitalen Nomaden und Perpetual Travelern in unserer Staatenlos-Community zu erfahren. Die Ergebnisse einer Umfrage über Digitale Nomaden überraschten Christoph so sehr, dass er Fabian bat die gleiche Umfrage nochmals mit der Staatenlos-Community durchzuführen. Tatsächlich gab es wenig verblüffende Unterschiede.

Im Jahr 2022 schloss Fabian seine Forschungsarbeit an der Universität für Bodenkultur Wien ab. In seiner Arbeit verglich er die Konsumgewohnheiten von Digitalen Nomaden und durchschnittlichen deutschen Bürgern, um Unterschiede in ihrem Umwelteinfluss zu analysieren. Wenn Du Fabians vollständige Masterarbeit erhalten möchtest, fülle bitte das Kontaktformular auf www.business2travel.com/dn-research aus. In diesem Artikel vergleichen wir einige Ergebnisse seiner ersten Master-Arbeit mit der darauf folgenden Umfrage der Staatenlos-Community. Der Fokus liegt dabei natürlich nicht auf den “Umwelteinfluss”, sondern relevanteren Themen für die Menschheit.

Etwa 1 Milliarde bis 2035 

Die Lebensweise der digitalen Nomaden hat in den letzten Jahren erheblich an Popularität gewonnen. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, ihre Arbeit online zu erledigen und gleichzeitig die Welt zu bereisen. Derzeit ist ungewiss, wie viele Menschen weltweit als digitale Nomaden leben, jedoch wird erwartet, dass diese Gemeinschaft bis 2035 etwa 1 Milliarde Menschen umfassen könnte.

Doch was sind die Beweggründe hinter diesem lebensverändernden Schritt? Welche Länder bevorzugen sie und wie finanzieren sie ihren Lebensstil? In diesem Artikel werden wir anhand der Umfragedaten einen tiefen Einblick in die Welt der Digitalen Nomaden und Perpetual Traveler unserer Community geben.

Digitale Nomaden vs. Perpetual Traveler: Eine Differenzierung

Die Welt der ortsunabhängigen Lebensstile ist vielfältig und facettenreich. Während der Begriff “Digitaler Nomade” immer häufiger fällt und für viele Menschen ein faszinierendes Lebenskonzept darstellt, gibt es auch ein anderes wichtiges Konzept: Perpetual Traveler, die sich diesem Lebensstil annähern, aber sich nicht zwangsläufig als Digitale Nomaden betrachten.

Das beste Beispiel für Perpetual Traveling ist unser Staatenlos-Gründer Christoph Heuermann, der seit 2015 die Welt bereist und sein Business von überall aus führt. Dieser Lebensstil hat es ihm ermöglicht, jedes Land der Welt zu bereisen und bis heute keine Einkommenssteuer zu zahlen! 🙂

Die Unterscheidung zwischen Digitalen Nomaden und Perpetual Travelern ist wichtig, da sie unterschiedliche Lebensweisen und Ziele haben.

Digitale Nomaden sind Menschen, die die Freiheit schätzen, von überall auf der Welt online zu arbeiten. Anders als viele denken, bedeutet das nicht zwangsläufig, ein eigenes Unternehmen zu führen oder selbstständig zu sein. Ein Digitaler Nomade kann genauso gut in einem festen Arbeitsverhältnis stehen und sein Einkommen bereits durch die Gehaltsabrechnung versteuern.

Was Digitale Nomaden eint, ist ihre Leidenschaft für das Reisen und die Möglichkeit, dies mit ihrer beruflichen Tätigkeit zu verbinden. Stell Dir vor, Du bist ein fest angestellter Softwareentwickler für ein deutsches IT-Unternehmen. Wenn Dein Arbeitgeber es Dir erlaubt, “von überall auf der Welt” zu arbeiten, und Du die meiste Zeit in Prag oder auf den wunderschönen spanischen Inseln verbringst, wirst Du bereits als Digitaler Nomade gesehen. Für diese Gruppe von Menschen zählt vor allem die Freiheit zu reisen, neue Orte zu entdecken, ohne fest gebunden zu sein (in einem Office, in einem Haus, in einer Routine) – und in der heutigen Welt, besonders seit der Pandemie, hat das remote Arbeiten für viele an Normalität gewonnen.

Die Welt der Perpetual Traveler ist reich an Vielfalt und steuerlicher Raffinesse. Diese Gruppe von Freigeistern teilt viele Gemeinsamkeiten mit Digitalen Nomaden, unterscheidet sich jedoch in einigen entscheidenden Aspekten: der steuerlichen Aufklärung, der Vorbereitung, der Bildung, der Erziehung eigener Kinder, der Risikominimierung, der Lebensgestaltung, den Investitionsmöglichkeiten. Sie wissen, dass die Niederlassung in einem Land, das ihre Freiheiten einschränkt, ein langer Weg sein kann. In der Regel haben Perpetual Traveler keine herkömmlichen 9-to-5-Jobs, da diese sie an einen Ort binden würden, wo der Arbeitsvertrag geschlossen wurde. Es ist gar nicht so ungewöhnlich, dass Digitale Nomaden auf der Basis von Gehältern arbeiten und Perpetual Traveler gegen Rechnung. Sie wissen auch, dass sie ihre Kinder manchmal selber durch Homeschooling erziehen wollen, um ihre Lebensweise zu unterstützen und die Bildung ihrer Kinder zu personalisieren. Sie wollen zudem ihre Steuerlast reduzieren, damit sie mehr Netto am Ende des Monates haben. Sie sind Staatenlos, weil “Staatenlos zu sein” nicht bedeutet, keinen Staat, keine Staatsbürgerschaft und keine Identität zu haben. Staatenlos bedeutet, dass kein absoluter Staat über Dich und Dein Leben herrscht – sondern dass Du Staaten/Länder zu Deinen Gunsten nutzt, je nach Wert, den Du von ihnen bekommst. Perpetual Traveler sind an sich Digitale Nomaden, würden sich selbst aber selten so bezeichnen.

Die Flaggentheorie bildet das Rückgrat der Strategie der Perpetual Traveler. Sie ist eine Strategie zur internationalen Diversifikation von persönlichen und finanziellen Angelegenheiten, um die Freiheit und Unabhängigkeit zu maximieren. Sie basiert auf dem Prinzip, “dorthin zu gehen, wo man am besten behandelt wird”. Das bedeutet, dass Menschen ihre Angelegenheiten in verschiedenen Ländern regeln, um von den jeweils besten Bedingungen zu profitieren. Hier sind einige Schlüsselkonzepte der Flaggentheorie:

  • Staatsbürgerschaft und Aufenthalt: Die Idee ist, Staatsbürgerschaften und Aufenthaltsorte in Ländern zu wählen, die keine oder niedrige Steuern auf ausländisches Einkommen erheben und die persönliche Freiheit respektieren. Dies ermöglicht es, Einkommen und Vermögen vor übermäßiger Besteuerung und regulatorischer Kontrolle zu schützen. Ein gutes Beispiel ist der Besitz eines lateinamerikanischen und eines europäischen Passes; ein sehr starkes Duo, das Dir die Türen zur Welt öffnet und Dir zum Beispiel auch hilft, Investitionen im Ausland zu tätigen. In den meisten Fällen ist gar kein Steuerwohnsitz nötig – die meisten Perpetual Traveler agieren von diversen Scheinwohnsitzen aus.
  • Unternehmensstandorte: Durch die Gründung von Unternehmen in Ländern mit günstigen Steuersystemen können Menschen ihre Geschäftseinkünfte vor Ort minimieren. Dies hilft, die Steuerlast zu senken und den Gewinn zu maximieren. Zum Beispiel über eine steuer- und buchhaltungsfreie LLC über Staatenlos.ch.
  • Vermögensschutz: Vermögen kann in Ländern mit starken rechtlichen Schutzmaßnahmen und stabilen politischen Bedingungen gehalten werden, um es vor möglichen Risiken wie Enteignung oder Konfiskation zu schützen. Schau dir mal unser undurchdringbares Angebot in Nevis an!
  • Leben als Tourist: Menschen, die die Flaggentheorie anwenden, leben oft als permanente Touristen in verschiedenen Ländern, um die Aufenthaltsbestimmungen zu erfüllen und gleichzeitig die Vorteile der Diversifikation zu genießen. Sie verbringen normalerweise nur begrenzte Zeit in jedem Land, um ihren Status als Steuerausländer zu erhalten. Ein Steuerwohnsitz wird schließlich meistens erst nach 183 Tagen Aufenthalt ausgelöst.
  • Finanzielle Vielfalt: Durch die Verwendung von Bankkonten, Investitionen und finanziellen Instrumenten in verschiedenen Ländern können Personen ihre finanzielle Vielfalt erhöhen und ihre Vermögenswerte streuen. Christoph hat etwa Investments in über 10 verschiedenen Ländern – zum Beispiel seine Walnussplantage in Georgien, ein Weingut in Argentinien oder ein Bergwerk im Schwarzwald.
  • Pass und Staatsbürgerschaft: Die Möglichkeit, mehrere Pässe oder Staatsbürgerschaften zu haben, kann Menschen zusätzliche Freiheit verschaffen und ihnen ermöglichen, die Besteuerung und die Reisebeschränkungen zu minimieren. Ab 2024 werden wohl auch Deutsche unbeschränkten Zugang auf mehrere Staatsbürgerschaften haben.

Die Idee hinter der Flaggentheorie ist es, die Flexibilität und die Möglichkeiten zu maximieren, während man gleichzeitig Risiken minimiert. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Strategie eine gründliche Planung und Umsetzung erfordert, und sie ist nicht unbedingt für jeden geeignet. Die rechtlichen und steuerlichen Aspekte der Flaggentheorie können komplex sein und erfordern oft professionelle Beratung, die wir seit 9 Jahren täglich leisten.

Es ist außerdem wichtig zu betonen, dass die Flaggentheorie nicht bedeutet, Gesetze zu umgehen oder illegalen Aktivitäten nachzugehen. Sie zielt darauf ab, legale Mittel zu nutzen, um die persönliche Freiheit zu maximieren und den finanziellen Wohlstand zu schützen. Es ist wichtig, sich an die geltenden Gesetze und Vorschriften in jedem Land zu halten, in dem man tätig ist.

Mit anderen Worten, ein Perpetual Traveler reist nicht nur auf der Suche nach einem Co-Working-Space oder einem Digital Nomad Visum an irgendeinen angesagten Ort – ein Perpetual Traveler nimmt sein Leben selbst in die Hand, erstellt einen Aktionsplan, der sein Einkommen maximiert, optimiert (und/oder eliminiert) seine Steuern auf legale Weise, hisst seine Flaggen anhand der Flaggentheorie auf der ganzen Welt als Pläne B, C und vielleicht das gesamte Alphabet, eröffnet Bankkonten und tätigt Investitionen, wo es ihm am besten passt, und lebt das Leben, das ihm gehört. Christophs Weg etwa kann in zahlreichen Interviews und Artikeln verfolgt werden.

Obwohl Digitale Nomaden und Perpetual Traveler ähnliche Orte bereisen und online arbeiten, verfolgen sie ihre Freiheit auf unterschiedliche Weisen. Digitale Nomaden suchen die Freiheit, die Welt zu erkunden, während sie ihrem Beruf nachgehen, während Perpetual Traveler die Freiheit suchen, ihr Leben und ihre Finanzen nach ihren eigenen Regeln zu gestalten. Beide Gruppen teilen jedoch die Freude am Leben und der Selbstbestimmung, die moderne Technologie und globale Vernetzung ermöglichen. Sie sind lebende Beispiele dafür, wie sich die Arbeitswelt verändert und wie wir unsere Freiheit auf vielfältige Weise nutzen können. Wenn Du einen digitalen Nomaden und einen Perpetual Traveler in einem Strandclub auf Bali, Indonesien, triffst, könntest Du denken, dass sie äußerlich gesehen auf die gleiche Weise leben – und vielleicht stoßen sie an diesem Abend sogar mit einem Bier an -, aber im Grunde genommen üben sie ihre Freiheit auf unterschiedliche Weise aus. Denn sie blicken ganz unterschiedlich auf die Welt.

Es gibt kein besser oder schlechter – es gibt nur das, was für jeden funktioniert.

 

Ein Blick auf die Demografie

Um ein besseres Verständnis für die digitale Nomaden- und Perpetual Traveler-Gemeinschaft zu erhalten, werfen wir einen Blick auf einige demografische Informationen aus unserer Umfrage und die über Digitale Nomaden. Beide hatten ein primär deutsch-sprachiges Publikum und um die 250 Teilnehmer. Beide wurden über entsprechende Kanäle auf Sozialen Medien für die Umfrage rekrutiert. Interessant: über die Hälfte der Perpetual Traveler sehen sich nicht als Digitale Nomaden!

  • Altersstruktur: Das Durchschnittsalter von Perpetual Travelern ist mit 42 wesentlich höher als das von Digitalen Nomaden mit der Mehrheit unter 30. Dies zeigt, dass die Entscheidung, diesen Lebensstil zu wählen, längst nicht nur von jungen Erwachsenen getroffen werden kann. Dies deckt sich auch mit den Erfahrungen aus unseren Beratungen – von 14 bis 90 ist da alles dabei und ältere Menschen mehr die Regel als die Ausnahme!
  • Geschlecht: Hier sehen wir, dass Männer die Mehrheit der Perpetual Traveler ausmachen (70%). Dies könnte auf verschiedene Faktoren wie Sicherheitsbedenken und die oft technisch orientierten Berufe zurückzuführen sein, die diese Lebensweise unterstützen. Unter Digitalen Nomaden ist die Quote deutlich ausgeglichener (50/50).
  • Einkommen: Die Einkommensverteilung ist vielfältig, wobei ein Großteil der Staatenlos-Community ein Einkommen zwischen 80.000 und 130.000 Euro pro Jahr angibt (Modus). Einige verdienen jedoch beträchtlich mehr, während andere mit weniger auskommen. Perpetual Traveller verdienen dabei im Schnitt 5x mal so viel wie die Digitalen Nomaden. 158.101€ stehen hier gegen nur 34.000€ pro Jahr. Zum Vergleich: der durchschnittliche Deutsche verdiente 2021 nur 23.637€
  • Arbeitszeiten: Dies lässt sich nicht mit einer erhöhten Arbeitstätigkeit erklären. Tatsächlich arbeiten Perpetual Traveller mit 29.84 Stunden pro Woche sogar weniger als die Stichprobe der Digitalen Nomaden mit 33,4 Stunden. Eher erklären lässt sich dies durch die größere Zahl an Unternehmern mit Mitarbeitern gegenüber Freelancern, die Zeit gegen Geld tauschen. 25,84% der Staatenlos-Teilnehmer bezeichnen sich selbst als Unternehmer – bei Digitalen Nomaden fast niemand.
  • Steuern: Logischerweise zahlen viele Teilnehmer der Staatenlos-Umfrage weniger als 5% ihres Einkommens an Steuern, die meisten sogar gar nichts. Dies steht im klaren Gegensatz zu Digitalen Nomaden, die oft noch im heimischen System verankert sind und wesentlich höhere Teile ihres Einkommens abführen müssen obwohl ihr Einkommen wesentlich geringer ist.

Die Wahl des Reiseziels

Eine der faszinierendsten Aspekte dieser Lebensweise ist die Freiheit, die Welt zu bereisen und verschiedene Länder zu erkunden. Aber was sind die wichtigsten Faktoren bei der Wahl des Reiseziels? Tatsächlich gibt es hier kaum Unterschiede zwischen Perpetual Travellern und Digitalen Nomaden:

  • Wetter: Für die Meisten spielt das Wetter eine entscheidende Rolle bei der Wahl des Reiseziels. Die Vorliebe für sonnige und warme Orte ist verständlich, da dies die Möglichkeit bietet, im Freien zu arbeiten und das Leben in vollen Zügen zu genießen.
  • Lebenshaltungskosten: Die Kosten des täglichen Lebens sind ein wichtiger Faktor. Viele Teilnehmer  suchen nach Orten, an denen sie ihren Lebensstandard aufrechterhalten können, ohne sich finanziell zu überfordern. Für Digitale Nomaden ist diese Geo-Arbitrage einkommensbedingt jedoch wichtiger als für PTs.
  • Steuer: Die steuerlichen Auswirkungen spielen ebenfalls eine große Rolle. Diejenigen, die sich für diese Lebensweise entscheiden, möchten oft Steuervorteile nutzen und ihr Einkommen optimieren. Dies ist bei Perpetual Travellern wenig überraschend sogar der bestimmendste Faktor.
  • Kulinarische Vielfalt: Für einige ist die lokale Küche ein entscheidender Faktor bei der Auswahl ihres Reiseziels. Sie möchten die Welt durch ihre Gaumenfreuden entdecken.
  • Kultur und Sehenswürdigkeiten: Die kulturelle Vielfalt und die Verfügbarkeit von Sehenswürdigkeiten sind für Viele von großer Bedeutung. Sie möchten in einer Umgebung leben, die inspirierend und reich an kulturellen Erlebnissen ist. Digitale Nomaden ist dies wichtiger als PTs.

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Lieblingsreiseziele

Welche Länder sind die Favoriten der Umfrage-Teilnehmer? Hier sind einige der am häufigsten genannten Reiseziele:

  • Thailand: Mit seiner atemberaubenden Natur, freundlichen Einwohnern und erschwinglichen Lebenshaltungskosten hat Thailand das Herz vieler Traveler erobert.
  • Spanien: Spanien bietet eine perfekte Mischung aus Kultur, Geschichte und mediterranem Lebensstil, die viele Reisende anzieht.
  • Mexiko: Mit seiner reichen Kultur, wunderschönen Stränden und köstlicher Küche ist Mexiko ein weiterer Favorit.
  • Portugal: Portugal ist bekannt für seine gastfreundliche Atmosphäre und seine beeindruckende Küste.
  • Brasilien: Die Vielfalt der Landschaften und die Lebensfreude der Menschen machen Brasilien zu einem aufregenden Ziel.

Die Ergebnisse der beiden befragten Gruppen waren hier sehr ähnlich und decken sich mit unseren Erfahrungen nach den nachgefragtesten Ländern für Aufenthalte. Hier geht es aber nicht um einen Steuerwohnsitz oder ähnliches – Lieblingsreiseziele sind Teil der “Spielplatz”-Flagge.

Die Lebensweise im Detail

Was sind einige der spezifischen Aspekte, die diese Lebensweise betrachtet?

  • Steuerliche Überlegungen: Es ist faszinierend zu sehen, wie viele Menschen ihr Vermögen schützen wollen und es nicht umsonst in die Hände eines Staates geben. Um dies zu erreichen vermeiden sie im Regelfall jeglichen Steuerwohnsitz. PT kann man aber auch mit Steuerwohnsitz sein, wenn einem dies spezifische Vorteile bietet. Das 2-Monats-Modell  auf Zypern ist ein klassisches Beispiel, da man hier Doppelbesteuerungsabkommen zu seinem Vorteil nutzen kann.
  • Lebensstil und Ausgaben: Die meisten Befragten geben an, etwa die Hälfte ihres Einkommens auszugeben. Dies spiegelt einerseits die Fähigkeit wieder, in kostengünstigen Ländern zu leben und dennoch ein angenehmes Leben zu führen. Andererseits zeigt es auch die Realität dieser Menschen fürs Alter selbst vorzusorgen. Dass die staatliche Rente ein Schneeballsystem ist weiß jeder Perpetual Traveler.
  • Maximierung der Freiheit: Viele Perpetual Traveler versuchen, eine maximale Freiheit zu erreichen, indem sie längere Aufenthalte in ihren gewählten Ländern vermeiden, um keine Steuerpflicht zu erzeugen. Digitalen Nomaden ist dies weniger wichtig – sie bleiben über entsprechende Digital Nomad Visa sogar oft länger und zahlen dann auch Steuern
  • Ortsunabhängige Einkommen: Die überwiegende Mehrheit gibt an, dass ihr Einkommen unabhängig vom Standort ist. Dies ermöglicht es ihnen, ihren Lebensstil flexibel anzupassen und die Welt zu erkunden, während sie arbeiten. Neben 25% Unternehmer identifizieren sich 20% als Selbstständig und 18% als unabhängige Freiberufler (wo auch immer der Unterschied ist).

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Die Lebensgeschichten hinter der Entscheidung

Warum haben diese Menschen sich für diese einzigartige Lebensweise entschieden?

  • Abenteuerlust: Viele von ihnen sind von Natur aus abenteuerlustig und möchten die Welt in all ihrer Pracht erleben.
  • Berufliche Möglichkeiten: Die Möglichkeit, online zu arbeiten, hat diese Lebensweise ermöglicht und eröffnet spannende berufliche Chancen.
  • Freiheit und Unabhängigkeit: Die Freiheit, zu leben und zu arbeiten, wo immer sie möchten, ist für viele ein unschätzbarer Wert.
  • Kulturelle Neugierde: Die Neugierde, andere Kulturen zu entdecken und zu verstehen, ist ein weiterer treibender Faktor.

Die Anzahl der bereisten Länder

Staatenlose haben die Welt buchstäblich in ihren Händen. Hier sind einige interessante Einblicke in ihre Reiseerfahrungen:

  • Die durchschnittliche Anzahl der bereisten Länder pro Person liegt zwischen 1 und 8 pro Jahr mit einigen wenigen starken Ausreißern nach oben.
  • Einige haben erstaunliche 31 oder mehr Länder besucht, was ihre Weltoffenheit und ihren Entdeckergeist zeigt. Christoph hat mit seinen bisher 243 von 266 autonomen Staaten und Territorien die Ergebnisse der Umfrage übrigens nicht verfälscht.
  • 2/3 der befragten Staatenlosen verbringen maximal 3 Monate in einem Land. Unter 6 Monaten ist es logischerweise fast jeder. Dies ist deutlich weniger Aufenthaltszeit als die Referenzgruppe der Digitalen Nomaden.

Unterkunft und Besitz

Wie ist das Zuhause?

  • Airbnb ist die beliebteste Wahl für die Unterkunft, wobei die meisten eine Wohnung oder ein Zimmer mieten.
  • Die meisten besitzen keine Immobilien, was ihre Flexibilität und Mobilität unterstützt.
  • Perpetual Traveller optimieren ihren Lifestyle auch in diesem Themenkomplex. Sie verbringen im Schnitt mehr in Hotels und geben oft an Travel Hacking zu betreiben.

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Reisebegleitung

Reisen diese Abenteurer alleine oder in Gesellschaft?

  • Die Mehrheit reist mit mindestens einer anderen Person, sei es ein Partner, Freund oder Kollege.
  • Ein beträchtlicher Teil reist alleine, was eine völlige Unabhängigkeit ermöglicht.
  • Einige haben das Glück, mit ihrer Familie zu reisen und ihre Abenteuer gemeinsam zu erleben. Freilernen ist gerade bei Perpetual Travellern eine andere Ausdrucksweise ihrer Freiheit.

Die Wahl des Gepäcks

Wie viel Gepäck haben diese Weltenbummler bei sich?

  • Die meisten reisen mit einem Koffer und einem Rucksack, was die Balance zwischen Reisekomfort und Mobilität ermöglicht.
  • Einige wenige reisen nur mit einem Rucksack, was ihre Leichtigkeit und Unabhängigkeit unterstreicht. Christoph ist seit Jahren nur mit Handgepäck unterwegs.
  • Es gibt auch diejenigen, die so minimalistisch leben, dass ihr ganzes Gepäck in ein Auto oder einen Campingbus passt. Das ist aber natürlich deutlich mehr als der typische Rucksacktourist.

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–> Die vollständigen Umfrageergebnisse sind unter business2travel.com/staatenlos-community-research abrufbar.

Die Geschichte des ortsunabhängigen Lebensstils ist noch lange nicht zu Ende geschrieben

Ob Du Dich als Digitaler Nomade, Perpetual Traveler oder einfach als jemand siehst, der nach Freiheit und Abenteuer strebt, die Welt des ortsunabhängigen Lebensstils hält viele Möglichkeiten bereit. Es ist egal wie du dich definierst – entscheidend ist was du daraus machst!

Die Möglichkeiten, die sich durch die Digitalisierung und die Vernetzung der Welt eröffnen, sind nahezu grenzenlos. Die Zukunft wird neue Chancen und Herausforderungen bringen, und die Menschen werden weiterhin nach Wegen suchen, um ihren eigenen Weg zu finden. Die Geschichten von Digitalen Nomaden und Perpetual Travelern sind Teil eines größeren Narrativs, das unser Verständnis von Arbeit, Leben und Freiheit in einer zunehmend globalisierten Welt prägt. Wir von Staatenlos.ch begleiten dich auf dieser Reise!

Diese modernen Nomaden sind Pioniere einer neuen Ära, in der die Welt unsere Spielwiese ist, und die Freiheit unser höchstes Gut ist.

Dadurch wollen wir Dich nur daran erinnern, dass jede Zeit die richtige Zeit ist!

Jeder Augenblick ist der ideale Zeitpunkt, um auszuwandern – der perfekte Moment, um das Leben zu führen, das Dir gehört.

Die Reise geht weiter, und Du bist eingeladen, Teil dieser faszinierenden Geschichte zu sein. Es ist an der Zeit, Deine eigenen Abenteuer zu erleben und Deine eigene Geschichte zu schreiben. Die Welt wartet auf Dich, und die Möglichkeiten sind grenzenlos. Werde Staatenlos!

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